26. Mai 2010 07:33; Akt.: 26.05.2010 07:33

Energiesparlampen getestet: Konsumenten im Dämmerlicht

Das Hauptproblem bei Energiesparlampen ist die kurze Lebensdauer. Das Hauptproblem bei Energiesparlampen ist die kurze Lebensdauer. - © Bilderbox
Energiesparlampen können die in sie gesetzten Erwartungen noch nicht erfül­len: Von 19 getesteten Lampen stufte die deutsche Stiftung Warentest nur drei als “gut” ein.

 (10 Kommentare)

Elf Stück seien wenig bis gar nicht geeignet, berichtete das Verbraucherschutzmagazin “Konsument”. Das Hauptproblem ist die kurze Lebensdauer. Selbst große Marken seien kein Garant für Qualität.

14 Lampen waren zum Ende der Dauerprüfung nach 6.000 Stunden noch in Betrieb. Drei Prüflinge gaben schon unter 4.000 Stunden auf. Die Hersteller versprechen viel mehr: meist 10.000, manchmal sogar 15.000 Stunden.

Aber: Sobald eine Lampe weniger als 80 Prozent ihrer Anfangshelligkeit liefert, gehen die Konsumentenschützer von einem technischen Ausfall aus. Sie erfülle dann nicht mehr den Zweck, für den sie gekauft wurde. Im Test wurde daher das Ende der Nutzlebensdauer mit dem Zeitpunkt definiert, zu dem die Lampe die 80 Prozent unterschreitet.

Unter dieser Vorgabe sind die Ergebnisse ernüchternd: Nur sieben Lampen hielten die 6.000 Stunden durch. Bei drei Modellen war schon nach 1.400 Stunden Abdunklung angesagt. Eine Reflektorlampe war sogar bereits nach 834 Stunden K.o.

Untersucht wurden 19 Lampen, die auch in Österreich erhältlich sind, solche mit großem (E27) und kleinem Sockel (E14) sowie Reflektorlampen. Die Preise lagen zwischen 1,20 bis 31 Euro.

Mit einer guten Energiesparlampe könnten 80 Prozent der zur Beleuchtung benötigten Energie eingespart werden. Das war auch der Grund für das Glühlampenverbot der EU. 100-Watt-Birnen sind schon verboten, im September trifft es auch die 75-Watt-Birnen.

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