EM-Top-Favoriten in erster Runde wenig überzeugend

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Nach dem Ende der ersten Gruppenphasen-Runde bei der Fußball-EM in Polen und der Ukraine scheint die Ausgangsposition im Kampf um den Titelgewinn offener denn je.

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Spanien und Deutschland vermochten noch wenig zu überzeugen, die Niederländer leisteten sich zum Start sogar einen Umfaller. Dafür brachten sich nach den ersten acht Partien, in denen es kein 0:0 gab, Russland und Italien in Position. Die Russen fuhren in Gruppe A mit dem 4:1 gegen Tschechien den bisher höchsten Sieg der EURO 2012 ein. Andrej Arschawin und Co. bestachen dabei wie schon bei der Endrunde vor vier Jahren durch perfekt vorgetragenen Konterfußball und mauserten sich damit ebenso zum Geheimtipp wie die Italiener. Der vierfache Weltmeister lieferte in Pool C beim 1:1 gegen Spanien auch im Offensivspiel eine starke Leistung ab. Die Turbulenzen rund um den Wettskandal haben bei der Truppe von Cesare Prandelli offenbar keine Spuren hinterlassen.

Spanien und Deutschland glanzlos

Die in diesem Match ohne Stürmer angetretenen Spanier hingegen ließen einiges von ihrer Angriffsstärke vermissen. Noch ideenloser präsentierte sich Deutschland gegen Portugal, schaffte es aber immerhin, gegen Portugal einen glanzlosen 1:0-Sieg einzufahren. Den Niederländern hingegen droht nach einem überraschenden 0:1 gegen Dänemark im Parallelspiel der Gruppe B das vorzeitige Out.

In Pool D erreichten die hoch gehandelten Franzosen nur ein unspektakuläres 1:1 gegen England. Die zweite Gruppenpartie wurde zur großen Show des Altstars Andrij Schewtschenko, der die Ukraine mit einem Doppelpack zu einem 2:1 über Schweden schoss.

Gastgeber bleiben im Rennen

Durch dieses Resultat und durch das 1:1 Polens gegen Griechenland blieben beide Veranstalter im Rennen um den Viertelfinal-Aufstieg - ein nicht unwesentlicher Faktor, was die EM-Stimmung in den Ausrichter-Ländern betrifft. Bisher war die Begeisterung um die Spiele groß, die Fan-Zonen sind voll. Die zahlreichen noch offenen Baustellen in praktisch allen Host Citys störten die Partylaune nicht.

Allerdings ließ der Ansturm ausländischer Fans auf sich warten. Vor allem bei den Partien in der Ukraine (in die seit 5. Juni laut offiziellen Angaben "nur" 37.000 Fans einreisten) blieben jene Plätze in den Stadien leer, die für Fans aus anderen Nationen reserviert waren. Abgesehen von wenigen Zwischenfällen verlief das Turnier zumindest vorerst aber friedlich.

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