„Wir werden nächstes Jahr alles rechtzeitig in die Wege leiten“ – das war im Herbst 2007 die Antwort von Landesrat Schwärzler auf die in einem Interview gestellte Frage nach dem Einsatz von Streptomycin. „Ich hoffe, dass der Agrarlandesrat seine Ankündigung auch frühzeitig in die Tat umsetzt und die heimischen Erwerbsobstbauern auch die volle Unterstützung des Landes in dieser existenziellen Frage erhalten“, erklärt der freiheitliche Landwirtschaftskammerrat Daniel Allgäuer.
In der benachbarten Schweiz habe man bereits jetzt schon das Antibiotikum Streptomycin zur Bekämpfung des Feuerbrandes zugelassen und Allgäuer fordert daher auch im Land Vorarlberg die rasche Einleitung der notwendigen Schritte. „Die im vergangenen Jahr von der Agentur für Lebensmittelsicherheit an den Tag gelegte Hinhaltetaktik bei der Genehmigung von Streptomycin war eine Frechheit und ein Affront gegenüber den heimischen Erwerbsobstbauern. Es muss daher alles unternommen werden, um den Feuerbrand rechtzeitig bekämpfen zu können und nicht erst wenn es zu spät ist“, betont der FP-Kammerrat, für den eine nochmalige verspätete Freigabe des Feuerbrandmittels Streptomycin inakzeptabel ist.
Allgäuer weiter: „Die heimischen Obstbauern verdienen endlich Sicherheit im Kampf gegen den Feuerbrand. Einer Existenzgefährdung unseres Erwerbsobstbaus muss jedenfalls entschieden entgegen getreten werden.“
„Wir freiheitlichen Bauern wollen den heimischen Erwerbsobstbau erhalten und ziehen eine effiziente und nachhaltige Bekämpfung der Rodung vor. Daher müssen alle vorhandenen Möglichkeiten zur Feuerbrandbekämpfung genutzt und weitere Alternativen zur Bekämpfung geprüft werden“, so der freiheitliche Landwirtschaftskammerrat Daniel Allgäuer abschließend. (Schluss)