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Ein Traum (fast) ganz in Weiß

Ein Traum (fast) ganz in Weiß
Koblach - Christine und Martin Stark lieben das Schlichte in ihrem Haus. Bewusst hat das Paar auf die Farbe Weiß gesetzt - ohne jedoch auf die bunten Akzente zu vergessen, die dem Massivbau eine optische Eleganz verleihen.

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Für eine professionelle Köchin wie Christine Stark scheint es logisch, dass allein schon wegen der berufsmäßigen Kleidung die Vorliebe für Weiß gegeben ist. Im Haus von Christine und Martin Stark in Koblach ziehen sich die Spuren der oft als Symbol der Unschuld gedeuteten Farbe auch tatsächlich wie ein roter (oder sollte man besser schreiben farbloser) Faden durch den ganzen Massivbau. Das Weiß dominiert draußen wie auch drinnen. Die Antwort, dass die 28-jährige Lustenauerin eigentlich mehr auf Rot steht, wirkt da wie der wilde Nussboden, der den Kontrast zu den weißen Wänden und Decken bildet. „Es ist einfach so, dass man mit Weiß am besten kombinieren kann“, führt die Hobby- Dekorateurin einen rationalen Grund für das viele Weiß an. Die bunten Tupfen setzt sie mit Bildern, Accessoires „… und einem knallroten Bett im Schlafzimmer“, verrät sie, worauf sie besonders stolz ist.

Darin fühlt sich das junge Paar, das drei Tage vor dem Einzug im November letzten Jahres geheiratet hat, wie auf Rosen gebettet. Dass sich das Schlafgemach der Frischvermählten im unteren Geschoss befindet, hat seinen Grund. Das Haus, das sich unmittelbar nach der Koblacher Kilian-Kirche befindet, liegt in einer Hanglage und bietet von der oberen Etage aus einen besseren Blick. Zudem wurde im Obergeschoss des Quaders ein Würfel herausgeschnitten, damit Platz für eine Terrasse war. „Sie wurde extra so konzipiert, dass wir zwei Liegestühle bequem aufstellen können“, erklärt der 28-jährige IT-Techniker. Die Zwei spielt beim Duo auch in Sachen Kinder eine Rolle. Denn zwei (noch) leerstehende Zimmer im unteren Geschoss sollen sich in absehbarer Zeit mit Leben füllen. Bei aller genauen Planung - so brauchte es sieben Entwürfe bis zur endgültigen Fassung - können Christine und Martin Stark schon mal Spontanität zeigen, wenn es brennt. Oder im Fall des Lichtes noch nicht brennt. Denn als die beiden in ihrem licht- und lampenlosen Gebäude standen, entschlossen sie, in eine Möbelkette zu fahren, um sich umzuschauen. „Innerhalb einer halben Stunde war dann das Lichtproblem gelöst“, gibt sich die 28-jährige Köchin ehrlich.
Dass das Ehepaar sich in den meisten Dingen eins ist, kam dem Schnellkauf natürlich entgegen. Noch sind die beiden dran, auch die restlichen anfallenden Arbeiten, die Jung-Hausbesitzern bevorstehen, zu erledigen. So ist beispielsweise der Garten noch nicht angelegt. Doch die besäte spitzförmige Fläche bietet schon jetzt Raum für Zukunftsphantasien. „Wir lassen es jedoch langsam wachsen“, sagen die beiden, denn auch hier braucht gut Ding Weile. Dass die Wahl des Wohnortes auf Koblach fiel, war anfänglich nicht klar. Den beiden stand auch ein Grundstück in Lustenau zur Verfügung. Den Ausschlag gab dann die herrliche Lage am Kummenberg. Bester Ausgangspunkt für erholsame Spaziergänge in der Natur. „Außerdem ist Koblach eine kleine, feine Gemeinde, die unseren Vorstellungen von Wohlfühlen entspricht“, begründet Martin Stark die Entscheidung, bei der sich natürlich auch beide wieder einig waren.

DATEN & FAKTEN

Einfamilienhaus in Koblach, Christine und Martin Stark

Wohnfläche: 125 m²

Grundstücksfläche: 650 m²

Architektur: Arch. Bmst. Ing Heinrich Nußbaum www.architekturbau.at

Planungsphase: etwa ein Jahr

Bauzeit: acht Monate

Einzug: 24. November 2010

Energie: Luftwärmepumpe und Solaranlage mit Heizeinbindung (Niedrigenergiehaus)

Konstruktion: Das Grundstück von Christine und Martin Stark ist ziemlich rechteckig und liegt außerdem am Hang des Kummenbergs - direkt neben der Kirche St. Kilian. Aus der Grundstücksform ergab sich auch die Gebäudeform, ein zweistöckiger Quader. Um die herrliche Aussicht auf die ,,Drei Schwestern” oder den “Hohen Kasten” genießen zu können, befinden sich die Kommunikationsräumeim Obergeschoss. Dies ist durch die Hanglage auch ebenerdig begehbar. Im Untergeschoss sind die Schlafzimmer, das Bad sowie die Kellerräume für Vorrat, Technik und Waschküche. Das Haus ist massiv gebaut. Das Untergeschoss ist um die Terrasse länger. Diese führt über eine Stiege in den Garten. (VN/ Leben & Wohnen)

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