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Ein Kompetenzzentrum für 30 Millionen Euro

2018 geht der Standort von Rentschler operativ in Betrieb.

30 Millionen Euro sind eine ordentliche Nummer. Rentschler Fill Solutions investiert dieses Geld in den neuen Standort im Rankweiler Römergrund. Das Pharmaunternehmen ist auf die Abfüllung und Gefriertrocknung (bio-)pharmazeutischer Produkte spezialisiert. „Wir sind ein reiner Lohnabfüller, stehen für die sichere Herstellung steriler Arzneimittel und bieten optimale Lösungen für unsere Kunden aus der biopharmazeutischen Industrie“, erklären die Geschäftsführer Harald Henninger und Reinhold Elsässer. Das „Center of excellence“, wie Rentschler den Standort bezeichnet, das neben Verwaltung und Logistik auch die Produktion beheimatet, soll im Sommer 2018 operativ in Betrieb gehen. Diesen Herbst wurden bereits die Büroräumlichkeiten bezogen, die hochmodernen Produktionsbereiche sollen im Sommer betriebsbereit sein. „Um später eine keimfreie Abfüllung garantieren zu können, sind hohe Sicherheitsstandards und eine intensive Überprüfung durch die AGES erforderlich. Besonderes Augenmerk muss dabei auf die strikte Einhaltung lokaler und internationaler Qualitätsstandards gelegt werden“, verdeutlichen die Projektverantwortlichen. Die Abfüllung der Arzneimittel erfolgt dabei in einem pharmazeutischen Reinraum. „Mit dem Neubau konnten wir den Reinraum, die Produktionsanlagen und die pharmazeutischen Abläufe optimal auf unsere Anforderungen abstimmen. Somit ist der Reinraum nicht nur sinnbildlich das Herzstück des Unternehmens, sondern auch bautechnisch“, erklärt Harald Henninger die besonderen Anforderungen. Insgesamt entstehen am Standort Rankweil 100 Arbeitsplätze. 50 Mitarbeiter aus der Pharmabranche, artverwandten Branchen und dem kaufmännischen Bereich werden beim Einzug an Bord sein, weitere 50 sollen bis 2020 folgen. Gebaut wird auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern. Die Nutzfläche des Neubaus umfasst 6000 Quadratmeter.

100 Arbeitsplätze
Mittelfristig wird ein 2-Schicht-Betrieb angestrebt, um jährlich bis zu 3,5 Millionen Injektionsfläschchen aus Glas, sogenannte Vials, mit einer Füllmenge von 0,1 bis 50 ml termingerecht abfüllen und verpacken zu können. Die zukunftsträchtigen biopharmazeutischen Wirkstoffe werden zum Beispiel in der Krebstherapie oder bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. Wieso sich das Unternehmen, das erst 2015 gegründet wurde und dessen Besitzerfamilie mit Rentschler Biotechnologie auch ein Unternehmen im deutschen Laupheim besitzt, in Rankweil niederlässt, begründete Gesellschafter Nikolaus F. Rentschler beim Spatenstich mit dem stark wachsenden Markt, den zuverlässigen Partnern und motivierten Mitarbeitern im Land. Den großen Vorteil des Unternehmens sieht er darin, dass man so agil wie ein Start-up-Unternehmen sei und zugleich auch die Sicherheit und Finanzkraft einer Unternehmerfamilie vereine, die seit vielen Jahren in der biopharmazeutischen Branche tätig ist. Die 30 Millionen investiere man „mit Herz, Hirn und Hand“.

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