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Ein Fall für Helden: Emergency Heroes

Helden des Alltags in rasenden Kisten: Emergency Heroes. Helden des Alltags in rasenden Kisten: Emergency Heroes. - © Waibel
GTA ist bei Jugendlichen zwar beliebt, dennoch aufgrund des hohen Gewaltgrades zurecht erst ab 18 freigegeben. In Emergency Heroes darf jeder Held sein.  

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San Alto ist nicht zuletzt aufgrund der schnellen Eingreiftruppe „Emergency Heroes“, einer Art motorisierter Helden, eine sichere und schöne Stadt. Eine Stadt, die frei befahr- und begehbar ist. In der Rolle eines Rettungswagenfahrers, Polizisten oder Feuerwehrmanns schlägt sich der Spieler durch die Stadt und sorgt dafür, dass die Metropole auch eine sichere bleibt.

Der junge Zach Harper fliegt frühzeitig und hochkant von der Polizeischule, weil er halt wie so viele Jungspunde seine Klappe nicht halten kann. Doch die Lage in San Alto eskaliert, das Verbrechen gewinnt die Oberhand. Daraufhin ruft ihn sein sein ehemaliger Ausbilder und Mentor Captain Walters zu Hilfe. Zach ist Polizist, Feuerwehrmann und Rettungsfahrer in einer Person. Hochgezüchtete Boliden mit mächtig viel PS unter der Haube sind da von Vorteil. Für jeden Einsatzzweck steht ihm einer dieser Hightech-Flitzer zur Verfügung. Am Steuer eines Polizeifahrzeuges gilt es, Raser zu verfolgen und dingfest zu machen. Leider sind die Rowdys alles andere als kooperativ und so müssen deren fahrbare Untersätze im Zuge einer wilden Verfolgungsjagd mittels gezielter Ramm-Manöver fahruntüchtig gemacht werden. Insgesamt dreht sich bei der Polizeiarbeit sehr viel um überzeugende Argumente in Form des kompakten Rammbocks, zum Teil auch in gut zu timenden Aktionen. Als Rettungsfahrer geht es darum, medizinische Notfälle in kürzester Zeit zu erreichen und zu versorgen. Dazu geht es nicht gerade realistischerweise auch mal durch die eine oder andere Lobby eines Kaufhauses, um eine Abkürzung zu nehmen.

Wenn das Ziel erreicht ist, wird das Opfer automatisch im Rettungsfahrzeug versorgt, die rasante Fahrt geht dann zurück an den Ausgangspunkt. Ähnlich gestalten sich die Einsätze am Steuer eines Feuerwehrautos, allerdings müssen im Zuge der rasanten Fahrt immer wieder kleinere Brandherde gelöscht werden. Während der Fahrt gibt Cpt. Walters über einen kleinen Bildschirm Anweisungen zum nächsten Auftrag – danach zeigt das Radar den Einsatzort an. 

Für geschaffte Missionen winken Heldenpunkte und neue, stärke Fahrzeuge. Allerdings ähneln sich die Missionen stark – im Prinzip ist Emergency Heroes ein schlichter Arcade Racer mit mehr oder weniger schmuckem Beiwerk. Auch der Schwierigkeitsgrad ist eher gemäßigt ausgefallen und unterfordert erwachsene Zocker zumeist. Die grafische Aufmachung ist dank dem knalligen Look sehr gelungen und präsentiert sich futuristisch in Celshading-Optik. Die Stadt ist dabei frei befahrbar, Sprünge, Tiefgaragen und Tunnel machen schon eine Spritztour zum Racing-Event.

Auch musikalisch kann Emergency Heroes durchaus überzeugen. Das Game wurde gut an die Wii-Steuerung angepasst, die Fahrzeuge lassen sich damit unkompliziert steuern. Die Steuerung der Autos funktioniert wie schon von anderen Titeln wie Excite Truck bekannt – leichtes kippen nach links und rechts steuert die Fahrzeuge und nach vorne und hinten neigen steuert die Balance bei Sprüngen. Wie schon bei anderen Rennspielen funktioniert das auch bei Emergeny Heroes butterweich und kinderleicht!

 

Fazit:

Emergency Heroes ist ein netter Arcade Racer in buntem Gewand, bei dem endlich einmal an die jüngeren Spieler gedacht wurde. Denn welcher Dreikäsehoch träumt nicht von einer Karriere als Feuerwehrmann oder Polizist. Hier wurde Action in einer ansprechenden relativ gewaltfreien Form attraktiv verpackt. So brettert der Spieler nach und nach in über 40 immer aufgemotzteren High-Tech-Kisten der Exekutive, Feuerwehr oder Sanitäter durch die Inselstadt San Alto, um miese Autodiebe, Brandstifter oder anderes Gesindel hinter Schloss und Riegel zu bringen. Das Ganze erinnert teilweise an den alten Klassiker Chase HQ oder neuere Titel wie Burnout – und macht einen Heidenspaß! Sehr cool: Über einen geteilten Bildschirm können sogar zwei Helden gleichzeitig die Stadt überwachen. So zeigt der Titel eindrucksvoll, dass Action wie im Vergleichstitel GTA Fun machen kann, ohne vor Gewalt zu triefen. Einzig erwachsene Gamer könnten sich am zu niedrigen Schwierigkeitsgrad stoßen. Empfehlung für Nachwuchszocker!

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