Wald, Wild und Mottfeuer

Von Gemeindereporter Erwin Moosbrugger
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Die negativen Auswirkungen von Mottfeuern aufzuzeigen, war ein Schwerpunkt der Aktionen zum Thema Wald.
Die negativen Auswirkungen von Mottfeuern aufzuzeigen, war ein Schwerpunkt der Aktionen zum Thema Wald. - © ME
BORG-Schüler der Biologie-Wahlpflichtfächer setzten sich mit spannenden Wald-Themen auseinander.

Egg (me) Gleich mehrere Aktionen rund um das Thema Wald und Wild fanden in den vergangenen Tagen im und außerhalb des Gymnasiums Egg statt. So hielt der Vorarlberger Wildbiologe Hubert Schatz vor den Biologie-Wahlpflichtfächern der 6., 7. und 8. Klasse einen Vortrag über die Rückkehr der großen Beutegreifer Bär, Luchs und Wolf. Zu Beginn erklärte der Referent die ökologischen Zusammenhänge von Wald und Wild und welche Rolle die großen Raubtiere dabei spielen.

Bär und Luchs

Die Wanderung des „Problem-Bären“ JJ1 (auch bekannt als Bruno) durch Vorarlberg wurde thematisiert, die Wolfsrisse in Schönenbach und Lech sowie die stille Rückkehr des Luchs waren weitere Schwerpunkte des Vortrags. Von jedem dieser Exemplare konnten die Schülerinnen und Schüler auch einen originalen Schädelknochen bewundern. Anschließend entwickelte sich dann eine spannende Diskussion.

Auswirkung von Mottfeuern

Zum „Tag des offenen Waldes“ ging es dann wieder raus in die Natur ins Mühlinger Tobel in Egg. Die Wald-WPGler der 6. Klasse wurden vom Organisator der Brennholzbörse, Förster Rafael Fetz, eingeladen, diesen Tag mitzugestalten. Bei strahlendem Sonnenschein entzündeten die Gymnasiasten ein Mottfeuer und erklärten den Besuchern die Auswirkungen davon auf die Luftqualität, halfen tatkräftig bei der Verpflegung mit und unterstützten Mathias Bechter beim Häcksler.

Nasse Aufforstung

Dass Arbeit im Wald auch nass und schmutzig sein kann, erlebte das WPG bei der Aufforstungs-Aktion in Hittisau. Das Wetter spielte leider nicht mit, und so mussten die Weißtannen, Ahorn und Erlen bei leichtem Nieselregen und viel Dreck gesetzt werden. Waldaufseher Klemens Nenning erklärte dabei die Bedeutung dieses Flächenwirtschaftprojekts der Wildbach- und Lawinenverbauung und die Kosten von rund 150.000 Euro, welche durch die künstliche Verjüngung in diesem Gebiet eingespart werden.

 

 

 

 

 

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