Große Rotkreuz-Übung im Bregenzerwald

In 14 Stationen stellen die Übungsteilnehmer ihr Wissen und Können unter Beweis
In 14 Stationen stellen die Übungsteilnehmer ihr Wissen und Können unter Beweis - © SEG Feldkirch 2017
Egg – Von Donnerstag bis Sonntag findet im Bregenzerwald die Rotkreuz-Bundesübung „WOULD 2017“ statt. An den Übungstagen ist mit verstärktem Aufkommen von Rotkreuz-Fahrzeugen sowie Fahrzeugen anderer Blaulicht-Organisationen zu rechnen.

Ziel der Übung: In verschiedensten Szenarien von Großunfällen und Katastrophen das Zusammenspiel der Rotkreuz-Einheiten und regionalen Organisationen, die Rettung Verletzter sowie die Betreuung und Versorgung von unverletzten Personen unter schwierigen Verhältnissen zu trainieren.

Hotspot: Alberschwende bis Mellau

Übungsgebiet ist der Bregenzerwald rund um Egg und Mellau. Die Zeltstadt schlagen die Rotkreuz-Hilfseinheiten am Donnerstag, 15. Juni bei der Talstation des Ski- und Wandergebietes Egg-Schetteregg auf, die Bundesübung startet am Donnerstag im Laufe des Abends. Offizielles Übungsende ist am Samstag, 17. Juni abends. Die Zeltstadt wird am Sonntag abgebaut und die Übungsteilnehmer reisen wieder ab.

Herausfordernde Szenarien

In 14 Stationen stellen die Übungsteilnehmer ihr Wissen und Können unter Beweis. „Spannung und Dramaturgie sind bis zur allerletzten Sekunde garantiert, denn niemand – außer dem Organisationsteam – weiß vor den Alarmierungen, wann diese stattfinden, um welche Einsätze es sich handelt und welche Einheiten daran teilnehmen“, erklärt Landesrettungskommandant Werner Meisinger.

Viele Übungspartner

Neben Rotkreuz-Hilfseinheiten mit 450 Kräften aus ganz Österreich sind außerdem Polizei, Feuerwehren, Bergrettung und Wasserrettung der Region, die Österreichische Rettungshundebrigade und zwei Militärhubschrauber an der Bundesübung „WOULD 2017“ beteiligt. Insgesamt mit allen Verletztendarstellern, dem Organisationsteam und vielen freiwilligen Helfern sind rund 1300 Personen an diesem verlängerten Wochenende involviert.

„Die Bevölkerung kann sich gerne live ein Bild von der Arbeit des Österreichischen Roten Kreuzes und seinen Partnerorganisationen bei diesen fingierten Großschadensereignissen machen. Wir bitten jedoch darum, die Übungsteilnehmer und die Blaulicht-Fahrzeuge nicht zu behindern“, sagt Landesrettungskommandant Werner Meisinger.

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