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e5-Energiestammtisch in Langenegg

e5 Teamleiterin Anita Fuchs und Dieter Bischof vom Energieinstitut Vorarlberg zur Wirtschaftlichkeit von Sonnenstrom.
e5 Teamleiterin Anita Fuchs und Dieter Bischof vom Energieinstitut Vorarlberg zur Wirtschaftlichkeit von Sonnenstrom. ©Mario Nußbaumer
Eckdaten zur Produktion, Nutzung und Speicherung von PV-Strom

Langenegg. Rund 25 Interessierte aus Langenegg und der Energieregion Vorderwald sind am 7. Mai der Einladung des e5 Teams Langenegg gefolgt und haben im Vortrag von Dieter Bischof, Energieinstitut Vorarlberg, wirtschaftliche Aspekte zum Sonnenstrom erfahren. Die zahlreichen Fragen und die intensive Diskussion nach dem Vortrag zeigten, dass die Betrachtung der individuellen Rahmenbedingungen wesentlich ist für eine wirtschaftliche Bewertung.

Eine Kilowattstunde selber auf dem Dach produzierter Sonnenstrom, hat rund 7 ct Gestehungskosten. Diese Kosten ergeben sich aus den Kosten der Fotovoltaikanlage, der gesamten erzeugten Strommenge über die Lebensdauer und möglichen Förderungen. Damit ist der selbst produzierte Strom deutlich günstiger als der Eingekaufte.
Da beim Stromkauf neben dem Energiepreis auch Netzgebühren und Abgaben anfallen macht es Sinn, möglichst viel Strom von der Fotovoltaikanlage selber zu nutzen. Werden über 30% des eigenen Stromes selber genutzt, so Dieter Bischof, übersteigen die Einnahmen die Stromgestehungskosten aus der Anschaffung und die Fotovoltaikanlage trägt sich selber.

Um eine Fotovoltaikanlage möglichst wirtschaftlich zu betreiben, liegt es am Fotovoltaikanlagenbesitzer, möglichst viel Strom dann zu verwenden, wenn die Anlage Strom produziert. Das kann jeder selber beeinflussen, indem Geräte wie Waschmaschine oder Trockner zum passenden Zeitpunkt einschaltet. Viele Geräte haben eine Zeitfunktion und können so schon morgens entsprechend eingestellt werden.

Eine weitere Möglichkeit den Eigennutzungsgrad zu erhöhen ist, den selbst erzeugten Strom in einem Batteriespeicher „zwischenzulagern“. Stromspeicher bieten schon jetzt eine lange Lebensdauer von bis zu 15 Jahren und erhöhen den Eigennutzungsgrad um ein vielfaches. Allerdings kostet aktuell eine kWh gespeicherter Strom auch mit unter optimalen Bedingungen (z.B: Nutzung von Förderungen) noch rund 30 ct, was bedeutet, dass durch die Nutzung eines Stromspeicher keine Kosteneinsparung möglich ist.

Dieter Bischof hat aber in seinen Ausführungen klar gemacht, dass neben der rein wirtschaftlichen Betrachtung, die Produktion und die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen ein wichtiger Beitrag für unsere Zukunft und für nachfolgende Generationen ist und das den Speichermedien hierbei eine Schlüsselrolle spielen werden. (Mario Nußbaumer)

 

 

 

 

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