Drahtzieher der 9/11-Anschläge brachen Schweigen

Von Verein Jahrgang 1937 Weiler
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Die fünf mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001 haben vor dem Sondertribunal des US-Militärs in Guantanamo ihr Schweigen gebrochen.

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Zu Beginn einer fünftägigen Anhörung in dem umstrittenen US-Gefangenenlager auf Kuba äußerte der mutmaßliche Chefplaner der Anschläge, Khalid Sheikh Mohammed, Kritik an dem Militärverfahren. Am Dienstag sollte es auch um Foltervorwürfe gehen. "Ich denke nicht, dass es irgendeine Gerechtigkeit in diesem Gericht gibt", sagte Mohammed, der sich zu den Anschlägen von "A bis Z" bekannte. Obwohl der 47-Jährige gut Englisch spricht, äußerte er sich auf Arabisch. Neben dem aus Kuwait stammenden Mohammed müssen sich der Saudi-Araber Mustafa Ahmad Al-Hawsawi, der Pakistaner Ali abd Al-Aziz Ali sowie die Jemeniten Ramzi Binalshibh und Walid bin Attash für eine Verwicklung in die Anschläge verantworten.

Antwort auf alle Fragen

Die fünf Angeklagten trugen traditionelle Gewänder und weiße Turbane oder Kappen. Anders als bei der Verlesung der Anklage im Mai, als sie aus Protest gegen das Verfahren geschwiegen hatten, antworteten alle Angeklagten auf die Fragen des Richters. In dem Prozess, der frühestens im kommenden Jahr beginnen dürfte, droht den Männern die Todesstrafe. Ein früherer Versuch, die Männer in New York vor ein ziviles Gericht zu stellen, war gescheitert.

 

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