Ab dem zweiten Viertel drehten die Lions richtig auf. - © VMH / Gmeiner Mit einem Bein im Finale stehen die Raiffeisen Lions Dornbirn. Nach dem deutlichen 87:61-Sieg über die Basketballunion Salzburg fehlt den Messestädtern nur noch ein Sieg zum Finaleinzug. Dornbirn startete alles andere als glücklich ins erste Play-off-Spiel, denn nach wenigen Minuten lagen die Lions mit 3:8 im Rückstand. Angeführt von „Scharfschütze“ Patrick Denz, der nicht weniger als zwölf Punkte in Folge scorte, gingen die Messestädter kurz vor der ersten Pause das erste Mal in Führung.
Smith treffsicher
Was Denz im ersten Viertel begonnen hatte, führte US-Boy Dre Smith nahtlos fort: Punkte in Serie! Insgesamt versenkte der Shooting Guard nicht weniger als fünf „Dreier“ bis zur Halbzeitpause. Während die Salzburger lediglich neun Punkte scoren konnten, setzten sich die Messestädter komfortabel auf 49:29 ab und entschieden so vorzeitig das Play-off-Auftaktspiel zu ihren Gunsten. Zwar versuchten sich die Mozartstädter mit aller Kraft zu wehren, aber gegen Smith war an diesem Abend einfach kein Kraut gewachsen. Mit fünf weiteren „Drei-Punktern“ versetzte er den Gästen beinahe im Alleingang den Todesstoß. Zwar konnten die Salzburger im letzten Viertel nochmals etwas Resultatskosmetik betreiben, am mehr als klaren Lions-Sieg änderte sich aber nichts mehr. Sehr zufrieden zeigte sich Lions-Coach Cüneyt Türk über den Erfolg im ersten Play-off-Spiel: „Obwohl wir das erste Viertel komplett verschlafen haben, hat meine Mannschaft zur richtigen Spielweise gefunden. Smith war mit seinen elf Dreiern und insgesamt 38 Punkten natürlich überlegen und konnte nicht gestoppt werden. Aber auch am Rebound und in der Defensive haben wir heute sehr gut gespielt und dadurch verdient gewonnen.“ Kommenden Freitag findet das zweite Spiel der „best-of-three“-Serie statt. Mit der gleichen Leistung wie im ersten Spiel sollte für die Lions der Finaleinzug in der zweiten Bundesliga West allerdings nur noch Formsache sein.