Situation am Dornbirner Bahnhof weiter im Gespräch

Von Gemeindereporter
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Im Bürgerforum wird erneut mehr Polizeipräsenz am Dornbirner Bahnhof gefordert. Im Bürgerforum wird erneut mehr Polizeipräsenz am Dornbirner Bahnhof gefordert. - © cth
Dornbirn. Die aktuellen Diskussionen rund um Sicherheitsmaßnahmen und Hygiene am Dornbirner Bahnhof beschäftigen auch im Bürgerforum weiter. Von einer Verbesserung der Zustände scheint hier niemand etwas zu merken.

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„Statt mit zusätzlichem Personal den Dreck anderer aufzuräumen, wäre es sinnvoll dem Treiben der dort häufig stationären Jugendlichen mehr auf die Finger zu schauen. Der Busbahnhof und die weitere Umgebung ist voll gepflastert mit ausgespuckten Kaugummis. Das Fallenlassen von Gegenständen aller Art gehört am Busbahnhof scheinbar zum guten Ton. Aus meiner Sicht ist es unverständlich, dass solche grundlegende Eckpunkte im Zusammenleben von Gemeinschaften nicht besser in den Griff zu bekommen sind“, meldet Edi Fischer als direkter Anrainer der Bahnhofstraße. Auch Christian Feurstein ist mehr als aufgebracht, angesichts der aktuellen Situation. „Berichterstattung in denen die Situation am Bahnhof verharmlost wird,  ärgern mich.  Letzten Samstag wurde mir mein abgesperrtes Fahrrad am Bahnhof gestohlen. Kurz darauf muss ich lesen, dass es kein Sicherheitsproblem am Bahnhof gibt. Entweder die Verantwortlichen nutzen diesen Bahnhof nie weil sie mit dem Auto fahren, oder sie laufen mit geschlossen Augen durch das Bahnhofsgelände. Es ist eine bodenlose Frechheit wie hier die Bürger bewusst mit falschen Informationen abgespeist werden“, so Feurstein. „Wenn es darum geht Falschparker zu entlarven, scheut man keinen Aufwand und engagiert sogar Hilfsbeamte die den ganzen Tag nichts anderes tun als Parksünder zu suchen. Geht es aber um die Sicherung von Eigentum am Bahnhof und anderen Haltestellen, schließt man die Augen und redet einfach davon kein Sicherheitsproblem zu haben. Mit dieser verständlicherweise unkomplizierten und angenehmen Art dieses Problem in den Hintergrund zu rücken, öffnet man allen Dieben Tür und Tor und macht aus dem Fahrrad- und Mopedabstellplatz am Bahnhof einen Selbstbedienungsladen“, so Feurstein abschließend.
Pressesprecher Ralf Hämmerle bedauert diesen Vorfall und erklärt dazu noch: „
Diebstähle finden leider immer wieder und an verschiedenen Orten statt - nicht nur beim Bahnhof. Das ist leider ein Sittenbild unserer Gesellschaft und kann auch durch die beste Überwachung nicht verhindert werden. Die Sicherheitsdebatte beim Dornbirner Bahnhof bezieht sich auf die allgemeine Sicherheitslage. Hier wurde behauptet, dass es gefährlich sei, sich beim Bahnhof aufzuhalten. Von der Polizeiinspektion, der Stadtpolizei, den ÖBB und vom Stadtbus/Landbus wurde dies mehrfach verneint. Alle diese Einrichtungen sind täglich beim Bahnhof. Es gibt kein akutes Sicherheitsproblem und auch keine Gefährdung. Das bedeutet aber nicht, dass nicht vereinzelt Diebstähle und andere Missachtungen des Gesetzes passieren - aufgrund der hohen Frequenz beim Bahnhof wahrscheinlich aber häufiger als in ruhigen Gegenden der Stadt“, so Hämmerle.

 

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