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Rundgang durch die Flüchtlingsquartiere

©Stadt Dornbirn
Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, Sozialstadträtin Marie-Louise Hinterauer und das Team für Integration und Zusammenleben in der Stadtverwaltung machten kürzlich einen Rundgang durch die Flüchtlingsquartiere in Dornbirn.

Dornbirn. Von den wichtigen Partnern wie ORS und Caritas im Bereich der Flüchtlingsbetreuung wurden sie über die aktuelle Lage informiert und konnten sich direkt vor Ort ein Bild von den einzelnen Häusern machen. Mit einem Essen und vielen selbstgemachten Geschenken sagten die Flüchtlinge „Danke Dornbirn.“

Viele Leute, wenig Platz, unsichere Zukunft. Das ist die Situation vieler Asylwerbenden in ganz Österreich. In Dornbirn leben in unterschiedlichen Quartieren mehrere Flüchtlinge, auch mit ihren Familien, betreut meist von ORS und Caritas. Bei einem Rundgang überzeugte sich Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann kürzlich persönlich von der Situation in den jeweiligen Häusern. In allen Quartieren gibt es zwar im täglichen Zusammenleben kleinere und größere Herausforderungen, in Summe läuft es aber sehr gut.

Die Asylwerbenden besuchen fleißig Deutschbegleitungen und Deutschkurse, einige dürfen in bestimmten Sozialprojekten auch schon Arbeitserfahrung sammeln. Die Kinder sind in den Schulen gut integriert, ein Schüler im Haus Messe schreibt sogar Bestnoten in der Mittelschule. „Die Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und den großen Partnern in diesem Bereich funktioniert sehr gut, das hat sich bei diesem Rundgang gezeigt. Ebenso, dass es natürlich Herausforderungen gibt, die wir aber auch künftig gemeinsam gut bewältigen werden“, so Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

Als Dankeschön für die wohlwollende Aufnahme in Dornbirn wurde das Team aus Politik und Verwaltung im ORS Haus Messe von einer Flüchtlingsfamilie – ganz nach orientalischer Sitte –zum Essen eingeladen. So tauschen eine Weile Gäste und Gastgeber die Rollen – ein schönes Zeichen des Zusammenlebens. Die Familie Ghorbani, die seit Dezember 2015 in Dornbirn ist, lebt hier schon sehr selbstständig. Besondere Freude macht ihr das Kochen für die Ehrengäste, die sie mit Spezialitäten aus ihrer Heimat verwöhnten.

„Deutlich zu sehen und zu spüren ist neben dem Engagement der Flüchtlinge selbst das Bemühen aller – oft auch ehrenamtlichen – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein positives Gesellschaftsklima in den Häusern zu erhalten“, so Sozialstadträtin Marie-Louise Hinterauer. Dazu gehört auch die nach und nach heimeligere Gestaltung der Unterkünfte, von einem neuen Holzboden bis hin zu selbstgemalten Bildern für den Speiseraum. Im Haus Bildgasse wurden alte Fitnessgeräte zu einem Trainingsraum vereint, den besonders die jungen Männer gerne in Anspruch nehmen. Genauso wichtig war auch die Anschaffung einen Herdes, an dem die Asylwerber künftig einmal in der Woche ihr Abendessen selbst kochen werden.

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