Partnerschaft mit Afrika – Königlicher Besuch in Dornbirn

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Queen Diambi aus Kongo zu Besuch bei der Dornbirner Bürgermeisterin Andrea Kaufmann.
Queen Diambi aus Kongo zu Besuch bei der Dornbirner Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. - © Stadt Dornbirn
Bei einem Besuch von Queen Diambi Mukalenga Mukaji Wa Nkashama aus Kongo bei Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann am Freitag im Rathaus Dornbirn, wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der Entwicklungskooperation besprochen.

Entwicklungszusammenarbeit auf der Ebene der Städte und Gemeinden haben sich als besonders effiziente und nachhaltige Instrumente für die Unterstützung auf dem afrikanischen Kontinent gezeigt. „Die Stadt Dornbirn fördert mehrere Projekte von Dornbirner Initiativen; ein großer Teil davon wird in Afrika umgesetzt. Diese Projekte wirken vor Ort in den Gemeinden und helfen den Menschen eigene Strukturen und eine Lebensgrundlage aufzubauen,“ beschreibt Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann die Ziele der Dornbirner Entwicklungszusammenarbeit.

40.000 Euro jährlich

Rund € 40.000,– stellt die Stadt Dornbirn jährlich für Projekte zur Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung. Unterstützt werden damit vorwiegend Initiativen, die von Dornbirnerinnen und Dornbirnern in Osteuropa, Südamerika und Großteils auch Afrika geführt werden. Queen Diambi, die eine Provinz mit rund 250.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit einer Fläche vergleichbar mit Österreich in Kongo repräsentiert, besuchte am Freitag die Dornbirner Bürgermeisterin Andrea Kaufmann.

„Das Ziel ihrer Reise ist neben konkreten Kooperationen vor allem die Bewusstseinsbildung für eine nachhaltige und respektvolle Entwicklungszusammenarbeit,“ ergänzt Sozialstadträtin Marie-Louise Hinterauer. Ziel der Dornbirner Entwicklungszusammenarbeit ist es, vor Ort die Menschen zu befähigen, eigene Strukturen und Wirtschaftskreisläufe zu entwickeln. Mit dem Projekt „Care Environment“, eine Initiative von Erwin Loretz, der unter anderem den Besuch organisiert hat, wird dafür ein wichtiger Schritt gesetzt.

Rolle der Frau in Afrika

Queen Diambi (Queen Diambi Mukalenga Mukaji Wa Nkashama) ist im Kongo aufgewachsen. Später zog sie als Kind eines kongolesischen Botschafters nach Brüssel. Sie hat in Amerika Physik und Psychologie studiert und anschließend in Florida als Psychologin gearbeitet bis sie der Ruf ihrer ursprünglichen Heimat ereilte. Das Volk der Kasai hat sie zur Königin auserwählt. Ihre Mission ist klar. Sie will für ihr Volk mehr Verständnis erwecken – generell für die Situation der Afrikaner.

Auch die Rolle der Frau in Afrika ist ihr ein besonderes Anliegen. Wo immer sie ist, stellt sie sich den Diskussionen und Interviews. Ganz speziell liegt Ihr die Jugend am Herzen. Afrika braucht eine neue Form der Partnerschaft. Queen Diambis Botschaft: “Africa needs a new type of partnership based on mutual respect” – Afrika braucht eine neue Art der Partnerschaft basierend auf gegenseitiger Wertschätzung.

(red)

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