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Inatura: "Lebensraum Wasser" neu eröffnet

Zu den Neuerungen zählen etwa die Lebenswelt des Bibers
Zu den Neuerungen zählen etwa die Lebenswelt des Bibers ©inatura
Dornbirn - 1,4 Millionen Besucher seit der Eröffnung vor 14 Jahren haben in der Vorarlberger Naturkundeschau "inatura" in Dornbirn ihre Spuren hinterlassen.
inatura: Lebensraum Wasser

Die Renovierung wird von den Gesellschaftern Land Vorarlberg und Stadt Dornbirn zum Anlass genommen, Schritt für Schritt die Dauerausstellung zu überarbeiten. Den Beginn macht der Bereich “Lebensraum Wasser”.

“Neues zu bieten um aktuell und interessant zu bleiben ist uns im Hause sehr wichtig”, sagte Ruth Swoboda, Naturwissenschaftliche Direktorin der “inatura”, nach vier Monaten Umbauzeit am Donnerstag zur Wiedereröffnung des Ausstellungsbereichs. So ist zum Beispiel der Biber als “Baumeister” in den “Lebensraum Wasser” eingezogen und lädt dazu ein, seinen Bau zu begutachten. Eine besondere Neuerung stellt das “Labor” dar, wo die Entwicklung von verschiedenen am oder im Wasser lebenden Tieren erforscht werden kann. Die Besucher erfahren, wie die heimischen Gewässer und vor allem die Ufer aufgebaut sind. Die beliebte “Fischwand” blieb ebenso erhalten wie die zahlreichen Aquarien. Sie beherbergen nach wie vor die für den Bodensee und die Zubringerflüsse typischen Fische.

“Lebensräume” werden erneuert

Sukzessive sollen in den kommenden Jahren auch die übrigen “Lebensräume” Gebirge, Wald und “Wunder Mensch” erneuert werden. “Die Herausforderung liegt für uns darin, mit knappen Budgets und einem älter werdenden Haus trotzdem Abwechslung und Neues bieten zu können”, so Geschäftsführer Peter Schmid.

Die “inatura” ist mit Abstand besucherstärkstes Museum in Vorarlberg. Ein bis zwei Sonderausstellungen im Jahr zu unterschiedlichsten Themen aus den Bereichen Natur, Mensch und Technik ergänzen die Dauerausstellung des Hauses. Aktuell ist bis Ende Februar 2018 “Auf leisen Pfoten – die Raubtiere des Alpenraums” zu sehen. Neben ihren museumspädagogischen Programmen ist die “inatura” nicht zuletzt als naturwissenschaftliche Forschungs- und Beratungsstellung des Landes verankert.

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