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Dodge Viper vor Comeback

In New York lässt Dodge die neue Giftschlange aus dem Sack: Die SRT Viper kommt 2013. In New York lässt Dodge die neue Giftschlange aus dem Sack: Die SRT Viper kommt 2013. - © EPA
Die Viper ist zurück. Nachdem Dodge 2010 die Produktion der Viper eingestellt hatte, feiert die amerikanische Auto-Legende ab 2013 eine aufsehenerregende Rückkehr.

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“SRT Viper” heißt die neue Giftschlange aus dem Fiat-Chrysler-Konzern. Das “Dodge” wurde kurzerhand aus dem Namen entfernt, dafür jede Menge Technik in den früher eher abenteuerlich zu fahrenden US-Sportler  eingebaut. Waren die älteren Modelle eher dafür bekannt, ihren Fahrer gelegentlichen Nahtod-Erfahrungen auszusetzen, dürfte die neueste Inkarnation des Super-Sportwagens dank moderner Technik auch für Nicht-Rennfahrer beherrschbar bleiben.

Eine Viper mit moderner Technik

Und das obwohl die Viper dank jeder Menge Karbon um 55 Kilo erleichtert wurde und nur noch 1455 Kilogramm schwer ist. Und damit auch 50 Prozent steifer. Ein neues Fahrwerk, das in der Topausstattung zweistufig zwischen “Straße” und “Rennstrecke” verstellbar ist und elektronische Helfer, undenkbar in einer Ur-Viper, sollen helfen, das Biest auf der Straße zu halten. Verbesserungen, die angesichts der Leistungsdaten der neuen Viper auch eine Notwendigkeit sein dürften.

640 PS, 800 Newtonmeter Drehmoment

Aus Dodge’s überarbeitetem 10-Zylinder Aggregat mit 8,4 Litern Hubraum holt die Viper 640 PS und atemberaubende 840 Newtonmeter Drehmoment. Der drehmomentstärkste natürlich beatmete Sportwagenmotor der Welt. Über ein manuelles Sechsgang-Getriebe soll diese Urgewalt ihre Kraft auf die Straße bringen.

Die Viper-Optik bleibt

Optisch bleibt auch die Neue unverkennbar. Eine Motorhaube, auf der man ein Flugzeug landen könnte und ein Heck, das gerade reicht, um einen Spoiler darauf zu montieren. Ihre Herkunft ist der “SRT Viper” sofort anzusehen. Die Viper-typischen Kurven bleiben erhalten, seitlich endende Auspuffrohre geben dem Wagen einen leicht brutalen Look.

Im Innenraum geht es deutlich komfortabler zu als man es von einer neuen Viper erwarten durfte. Ein Soundsystem von Harman Kardon, mehr Kopf- und Beinfreiheit, eine luxuriöse Lederausstattung und TFT-Bildschirme machen aus der Viper beinahe ein Fahrzeug für den Alltag.

Die Amerikaner peilen mit dieser Viper außerdem einen Wiedereinstieg in den Rennsport an.

Amerikanische Muskeln gegen Europa

Wie gut die Wiedergeburt der Giftschlange wirklich ist, muss sich natürlich erst zeigen. Ob sich die Amerikaner mit mehr als bloßen Motordaten gegen die Supersportler von Lamborghini, Ferrari und Co behaupten können, wird man nach den heiß erwarteten Fahrtests sehen. Eines darf aber schon jetzt getrost angenommen werden: Mit diesem Motor hat die Viper zumindest  in einer Kategorie garantiert die Nase vorn, nämlich beim Durst an der Zapfsäule.

Das ist die neue Viper

Die “SRT Viper” in Bewegung

(VOL.AT/Martin Suppersberger)

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