Take That-Mitglied Howard Donald im Lustenauer Sender. - © Handout/Sender
WANN & WO: Wie lässt sich deine musikalische Ausrichtung hinter den Decks beschreiben?
Howard Donald: Ich war schon vor meiner Karriere mit Take That als DJ unterwegs. Momentan lässt sich mein Stil am ehesten als “Dirty Funky Electro” bezeichnen.
WANN & WO: Wie interagierst du als DJ mit deinem Publikum?
Howard Donald: Wenn ich auflege, nehme ich die Leute auf dem Dancefloor besonders unter die Lupe. Ich beobachte genau, wie die Leute auf meine Tunes reagieren. Meine Musik soll die Leute begeistern. Als DJ braucht man Menschenkenntnis und Experimentierfreude. Manchmal klappt das recht gut, manchmal weniger.
WANN & WO: Woher nimmst du die Tracks für deine Setlist?
Howard Donald: Viele meiner Freunde sind ebenfalls DJs, wir sprechen uns oft ab und tauschen verschiedene Tracks aus. Ich stöbere auch gern im Internet, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.
WANN & WO: Worin besteht deine Motivation für die Tätigkeit als DJ?
Howard Donald: Einerseits die Liebe zur Musik, andererseits die Herausforderung, dass es sich beim Publikum um eine Dance-Crowd handelt und nicht um das klassische Take That-Publikum.
WANN & WO: Wie lautet dein Rezept für einen Clubabend?
Howard Donald: Man sollte eine Stunde vor Beginn erscheinen und bei einer Flasche Vodka in die Atmosphäre des Clubs und der Musik eintauchen. Ich liebe meine Tätigkeit als DJ. Wenn es mir gefällt, kann es schon vorkommen, dass mein Set drei Stunden und mehr dauert. Danach brauche ich dann aber mindestens neun Stunden ungestörten Schlaf.
WANN & WO: Wie geht es mit Take That weiter?
Howard Donald: Momentan gibt es keine konkreten Pläne.