Rom untersucht private Eucharistiefeiern von Martha Heizer

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Privaten Eucharistiefeiern werden weiter kirchenintern untersucht. Privaten Eucharistiefeiern werden weiter kirchenintern untersucht. - © BilderBox/Symbolbild
Feldkirch, Innsbruck - Die privaten Eucharistiefeiern der Tiroler Kirchenkritikerin Martha Heizer werden weiter kirchenintern untersucht, bestätigte ein Sprecher der Diözese Innsbruck einen Bericht in der Montagausgabe der Tageszeitung "Die Presse". Um eine  Befangenheit auszuschließen, habe man um einen Bericht von Diözesanrichter Walter Juen gebeten.

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Die Stellungnahme des zuständigen Bischofs Manfred Scheuer werde "in den nächsten Wochen" im Vatikan sein. Dort entscheidet dann die Glaubenskongregation. Vor einigen Tagen habe man das Untersuchungsergebnis der Diözese Feldkirch erhalten. Nun sei nach dem vorgesehenen Prozedere Bischof Scheuer am Zug.

Private Eucharistiefeier, ein schweres Vergehen

Für die Katholische Kirche fällt das Imitieren einer Eucharistiefeier ohne Priester in die Kategorie "delicta graviora" (schwerere Vergehen). Die Mitinitiatorin des Kirchenvolksbegehrens Heizer hatte im vergangenen September öffentlich gemacht, dass sie mit einer Gruppe von fünf anderen Gläubigen Eucharistiefeiern im Verborgenen veranstaltet. Sie hoffe jedenfalls, dass es keine Konsequenzen der Kirche gebe und die Angelegenheit im Sand verlaufe, sagt sie nun. "Wir wurden alle im Oktober und November vom Diözesanrichter Walter Juen in Feldkirch befragt. Ein Protokoll über die zweistündige Einvernahme wurde mir allerdings nicht vorgelegt, weshalb es auch nichts Unterschriebenes von mir gibt", wurde sie in der "Presse" zitiert.

Sie werde jedenfalls auch weiterhin private Eucharistiefeiern veranstalten, erklärte Heizer: "Wir haben zwar in der Zwischenzeit keine Feiern mehr abgehalten, aber wir bereuen sie keinesfalls und werden sie auch wieder fortsetzen. Wir haben das ohnehin nur drei-, viermal im Jahr gemacht."

APA

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