Dies denkmalgeschützte Wohnhäuserreihe zählt zu den eindrucksvollsten im Innenstadtbereich - © Manfred Bauer
1953) hat in seinem Buch „Die geschichtlichen Straßennamen in Groß-Feldkirch“ dies zusammengefasst. Weitere Erklärungen zu den Straßennamen wurden aus Heimatbüchern der Feldkircher Fraktionen entnommen und stammen von Stadtarchivar Christoph Volaucnik.
Die Gilmstraße stellt eine Verbindung zwischen der Liechtensteinerstraße und der Schillerstraße (Abzweigung nach der einstigen Finanz-Landes-Direktion). Benannt wurde die Straße nach dem berühmten Dichter Hermann von Gilm, einer der bedeutendsten Lyriker nach Goethe, dessen Mutter Luise, geb. Rederer eine Feldkircherin war.
Die kurze Gilmstraße birgt städtebauliche Raritäten wie das Scheel-Haus, die FLD und drei weitere Jugendstilbauten. Dann den einfachen Baukörper der 1942 gebauten Südtirolersiedlung, einem Neubau aus den 80er Jahren und einen weiteren noch nicht ganz fertigen Neubau an der Schillerstraße/Gilmstraße. Nicht zu vergessen das „Rote Haus“ welches wahrscheinlich um 1600 erbaut wurde.
Die Gymnasiumgasse beginnt in der Schmiedgasse und endet auf dem noch bestehenden Gymnasiumplatz. Ihren Namen erhielt die Gasse von dem dort seit 1859 angesiedelten Gymnasium (Kischta), welches Anfang der 70er Jahre nach Altenstadt in die Rebberggasse übersiedelte. Seit dieser Zeit ist in dem Gebäude das Sonderpädagogische Zentrum untergebracht. Ein altes Dokument bezeichnet die Gymnasiumgasse noch als „Goldschmiedegasse“.
Die linksseitige Straße an der Ill wird seit 1909 als die Straßen in Feldkirch einen Namen erhielten, zu Ehren von Graf Hugo I. von Montfort, dem Gründer der Stadt Feldkirch, Graf Hugo Wuhrgang, benannt. Die Straße beginnt an der Schillerstraße mit dem wunderschönen Bau des Landesgerichts und endet hinter dem Landeskonservatorium.
Der rechtsseitige Weg an der Ill, der Graf Rudolf Wuhrgang, ist ein herrlicher Spazierweg vom Ganahl-Areal bis zur Churerstraße, vorbei am Pulverturm, dem Wasserturm und dem Diebsturm. Benannt wurde der Weg zu Ehren des Grafen Rudolf IV. von Montfort, dem letzten Grafen der Feldkircher Montfort-Dynastie und der ein Wohltäter der Stadt war. Er entließ 1380 seine Untertanen aus der Leibeigenschaft, überließ den Feldkirchern die Tostner Au und das Saminatal, baute die Hl. Kreuz Kirche, die Leonhardskirche, usw.
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