Die Nagelprobe für die Ländle-Klubs

Von VN/Jochen Dünser
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Hard-Urgestein Bernd Friede feiert heute seinen 32. Geburtstag und will diesen mit einem Sieg gegen Krems „versüßen“. Zudem gab der Kärntner bekannt, dass er im Sommer heiraten werde. Hard-Urgestein Bernd Friede feiert heute seinen 32. Geburtstag und will diesen mit einem Sieg gegen Krems „versüßen“. Zudem gab der Kärntner bekannt, dass er im Sommer heiraten werde. - © VOL.AT/Philipp Steurer
Alpla HC Hard empfängt Tabellenführer Krems – Bregenz ist bei Meister Wien zu Gast.

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Eine Woche nach den ewig jungen Duell im Ländle-Derby stehen in der Handball-Liga Austria die nächsten beiden Kracher auf dem Programm. Im Mittelpunkt dabei das Duell um die Tabellenspitze, in dem der Alpla HC Hard heute (19 Uhr) Leader Krems zu Gast hat. Nach der überzeugenden Vorstellung beim 23:19-Erfolg in Bregenz wollen die „Roten Teufel“ vom Bodensee den nächsten Coup landen und mit zwei Punkten vor eigenem Publikum die Tabellenführung übernehmen. Doch Hard-Coach Markus Burger ist sich über die Schwere der Aufgabe im Klaren: „Es wir die nächste ultimative Nagelprobe für uns. Im Derby ist es uns erstmals gelungen, in einem richtig engen Spiel das Parkett als Sieger zu verlassen. Doch nun müssen wir diese Leistung bestätigen und unter Beweis stellen, dass wir den nächsten Schritt nach vorne gemacht haben.“ Dabei musste Burger diese Woche nach der verständlichen Euphorie nach dem Sieg in Bregenz etwas auf die Bremse drücken. „Der Sieg in Bregenz war enorm wichtig, doch er ist nur ein Baustein auf dem langen Weg zum Erreichen des ersten Etappenziels, sprich dem Erreichen des Halbfinales“, erklärt Burger. Der Chef-Teufel, der vor wenigen Tagen seinen Vertrag um zwei Saisonen verlängert hat, erwartet gegen Krems einen offenen Schlagabtausch von der ersten bis zur letzten Minute. Burger: „Beide Teams liegen auf Augenhöhe, und viel wird von der Tagesverfassung abhängen. Wir müssen bereit sein, den Kampf von der ersten Sekunde an anzunehmen und in keiner Phase des Spiels nachzulassen. Nur so können wir den ersten doppelten Punktgewinn in dieser Saison gegen die Wachauer einfahren“, betont der 47-Jährige.

Drei bei Bregenz nicht dabei

Sorgen in mehrfacher Hinsicht hat dagegen Bregenz-Trainer Martin Liptak vor dem Antreten bei Meister Margareten. Nicht nur, dass die Heimschlappe im Derby das Selbstbewusstsein seiner Spieler arg ins Wanken gebracht hat, auch auf dem personellen Sektor hat die Hard-Partie deutliche Spuren hinterlassen. Hinter dem Einsatz von Philipp Günther steht wegen Ischias-Problemen ein großes Fragezeichen. Erst gar nicht die Fahrt in die Bundeshauptstadt mitmachen werden Lucas Mayer, Risto Arnaudovski und Marian Klopcic. Mayer ist wegen Bandscheibenproblemen außer Gefecht, Arnaudovski kann wegen eines Blutergusses in der Schulter nicht spielen, und Klopcic wird wegen seiner Oberschenkelzerrung fehlen. Liptak: „Wenn man kein Glück hat, kommt meistens noch Pech dazu. Doch ich werde ganz sicher nicht jammern. Wir müssen aus der Situation das Beste machen und darauf hoffen, dass es nächste Woche wieder besser aussieht. Auf jeden Fall werden wir nicht nur zur Bewegungstherapie nach Wien reisen, sondern alles daran setzen, um die ersten Play-off-Punkte zu holen“, erklärt der Slowake kämpferisch. „Jetzt kann jeder gewonnene Punkt Gold wert sein, um unser Minimalziel Halbfinale zu erreichen“, so Liptak abschließend.

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