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"Die Liebe steht mal hinten an": Im Gespräch mit Madsen

Sebastian und Sascha Madsen humorvoll wie eh und je im Interview.
Sebastian und Sascha Madsen humorvoll wie eh und je im Interview. ©Vienna.at/Ernst Merkinger
Zwei Jahre hat es gedauert, jetzt melden sie sich mit "frischem Sound" zurück: Ein Gespräch mit der deutschen Band Madsen über ihr neues Album "Wo es beginnt", das für Neuanfang, Trennungen und neue Wege steht.
Madsen im Interview in Wien
Ein Gespräch mit Sebastian und Sascha Madsen

Die Stadt glüht vor Hitze, Sebastian und Sascha Madsen zeigen sich nichtsdestotrotz gut gelaunt bei ihrem Wien-Besuch. Wobei, ein Besuch ist es eigentlich nur für Sänger Sebastian. Schlagzeuger Sascha Madsen ist bereits seit über zwei Jahren Wahl-Wiener. “Der Liebe wegen natürlich,” erklärt er lachend.

Das war’s aber auch schon mit dem Thema Liebe. Wurde sie sonst stets gerne von Madsen in den vergangenen vier Alben besungen, schlägt die fünfte Studio-Platte eine andere Richtung ein. “Die Liebe steht mal hinten an! Das neue Album klingt frisch und schlägt neue Wege ein. Es geht um Trennung und gescheiterte Liebe – eine ebenso wichtige Form davon,” so Frontmann Sebastian.

Madsen sind “wie guter Wein”

Zwei Jahre sind vergangen seit ihrem letzten Album “Labyrinth” – genug Zeit für einiges an Veränderungen. Ein komplizierter Handbruch für Sänger und Gitarristen Sebastian, der Ausstieg des ehemaligen Keyboarders Folkert, dazu ein neues Label und  neues Management. Es folgte unweigerlich die Umorientierung, die auch auf der fünften Platte zu hören sein sollte, die gänzlich selbst von der Band produziert wurde.

“Lass die Musik an”, die erste Singleauskopplung klingt sogar sehr elektronisch für einen Madsen-Song. “Wir verschließen uns vor nichts, wir wollen für Neues immer offen sein. Wobei ich bei der Single die elektronisch anmutenden Parts durch Herumprobieren auf einem 80er-Jahre-Keyboard erzeugt habe. Daraus wurde dann irgendwann der Song”, zeigt sich Sebastian experimentierfreudig.

Warum Madsen außerdem “wie Wein” sind und welche neuen Facetten die Band bei der Arbeit an dem neuen Werk an sich entdeckt hat, verrieten uns die beiden Musiker im Interview:

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