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Die besten Sprüche der Sommerspiele 2012

Im Umfeld von Markus Rogan entstand bei den Spielen in London mehr als nur ein guter Sager. Im Umfeld von Markus Rogan entstand bei den Spielen in London mehr als nur ein guter Sager. - © APA
Die besten rot-weiß-roten Sprüche der Olympischen Sommerspiele 2012 in London:

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“Dass einiges nicht so gelaufen ist, steht außer Zweifel, da gibt es nichts zu beschönigen.” – ÖOC-Präsident Karl Stoss angesichts der mageren österreichischen Ausbeute.

“Insgesamt bin ich schon etwas ernüchtert und auch enttäuscht. Nur zu Olympia zu fahren und die gute Atmosphäre zu genießen, das ist zu wenig. Olympiatourismus, das ist nicht das Ziel. Es ist schon das Ziel, auch Medaillen nach Österreich heimzubringen.” – Österreichs Sportminister Norbert Darabos.

“Es wäre unfair, übertriebene Erwartungen vor den Spielen durch übertriebene Kritik an den Sportlerinnen und Sportlern nach den Spielen zu kompensieren.” – Auch Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer äußerte sich zur Causa Prima des heimischen Sommersports.

“Soll ich jetzt meine Mütze essen, oder was?” – Helmut Schröter, Trainer der österreichischen Kanutin Corinna Kuhnle, auf die Frage, warum er so gefasst wirkt.

“Ich werde mich nicht mit der Stoppuhr hinsetzen und schauen, wie lange es dauert.” – Flachwasser-Kanutin Yvonne Schuring auf die Frage, wie lange sie dafür brauchen würde, Rang fünf zu verarbeiten.

“Zu fallen ist keine Schande. Liegenbleiben schon.” – Österreichs Judo-Medaillenhoffnung Ludwig Paischer nach seinem frühen Ausscheiden gegen Rischod Sobirow aus Usbekistan.

“Über viele andere hätte ich mich mehr gefreut.” – Der Österreicher Bernhard Eisel konnte sich nicht wirklich mit Alexander Winokurow über dessen Sieg im Straßen-Radrennen freuen.

“Ich glaube, es ist ein Riesenvorteil, wenn du weniger denkfähig bist. Es gibt einen guten Grund, warum die richtig guten Sportler nicht viel im Kopf haben, weil da ist der Kopf nicht im Weg. Warum hat der Armin (Assinger, Anm.), der relativ schlau ist, nur vier Rennen gewonnen und der Hermann (Maier, Anm.) 50?” – Der österreichische Schwimmer Markus Rogan im Ö3-Interview.

“Wäre Markus so intelligent wie er glaubt, würde er nicht so einen Unsinn verzapfen.” – Leo Pruschak, Vertreter des Sponsors von Hermann Maier.

“Ich wollte, dass ich meine Olympia-Karriere aus eigener Kraft beende und nicht wegen der Entscheidung eines Schiedsrichters. Das tut sehr weh. Ich bin in meinem Leben 45.000 Kilometer geschwommen, diese 200 m wollte ich auch noch schwimmen.” – Österreichs Schwimm-Star Markus Rogan nach seiner Disqualifikation im Halbfinale über 200 m Lagen.

“Ich bin nicht der Robin Hood des österreichischen Schwimmsports, ich bin der Robin Hood des österreichischen Sports.” – Der österreichsche Schwimmer Dinko Jukic, der für eine Sportler-Anlaufstelle im Ministerium plädiert, um Unzulänglichkeiten in den Verbänden aufzuzeigen.

“Wenn sie erwarten, dass ich mich mit Michael Phelps messe, dann sollen sie sich auch mit den amerikanischen Funktionären messen können.” – Der österreichische Schwimmer Dinko Jukic über einige heimische Funktionäre.

“Wir haben gegen keine Brauser verloren.” – Der österreichische Beach-Volleyballer Clemens Doppler nach dem Vorrunden-Aus.

“Jeder Stillstand ist Rückschritt. Mit Strukturen, die aus dem Zweiten Weltkrieg kommen, kann man nicht mehr mithalten. Das kann nicht funktionieren.” – Österreichs Judo-Doppelolympiasieger und Georgien-Trainer Peter Seisenbacher zu den aktuellen österreichischen Spitzensportstrukturen.

“Dinko (Jukic) und Markus (Rogan) sind in ihrer Art keine österreichischen Schwimmer. Wenn wir die beiden nicht hätten, wären wir dort, wo wir hingehören.” – Oberösterreichs Schwimm-Landestrainer Marco Wolf.

“Der Kopf war willig, das Fleisch leider schwach.” – Der österreichische 1.500-m-Läufer Andreas Vojta nach seinem Ausscheiden im Vorlauf.

“Jetzt haben wir einen Betrüger weniger im Sport.” – Österreichs Leichtathlet Andreas Vojta, der zur Überführung des gedopten Marokkaners Amine Laalou entscheidend beigetragen hat.

“Simone hat alle Punkte gemacht – ihre eigenen und die für ihre Gegnerin.” – Österreichs dänischer Badminton-Nationaltrainer John Dinesen nach der klaren 0:2-Niederlage von Simone Prutsch gegen die Taiwanesin Cheng Shao-chieh.

“Als ich ihn beim Einspielen gesehen haben, habe ich mir gedacht, wie soll ich da einen Punkt machen.” – Österreichs Tischtennis-Routinier Werner Schlager zog sich dann aber beim 1:4 gegen den Chinesen Wang Hao sehr beachtlich aus der Affäre gezogen.

“Eine Gewichtsklasse, in der in Österreich nur wenige Volksschüler boxen könnten.” – ORF-Kommentator Sigi Bergmann beim Box-Finale der Klasse bis 49 kg zwischen dem Chinesen Shiming Zou und dem Iren Paddy Barnes.

(APA)

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