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Die Austria gibt nicht auf

Die Austria-Spieler bedanken sich bei den Fans für ihre frenetische Unterstützung. Die Austria-Spieler bedanken sich bei den Fans für ihre frenetische Unterstützung. - © VOL.AT/Hartinger
von NEUE/Hannes Mayer -
Nach dem 2:2-Unentschieden gegen den WAC mobilisieren die Grün-Weißen die letzten Kräfte für den Aufstiegskampf. Bereits morgen wartet auf sie das Auswärtsspiel beim LASK.

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Nein, die Austrianer haben den Kampf um den Aufstieg noch nicht aufgegeben. Helgi Kolvidsson betont: „Solange rechnerisch noch alles möglich ist, werden wir alles geben. Jedes Spiel muss erst gespielt werden. Vielleicht stolpert der WAC ja ausgerechnet gegen Hartberg.“
Lustenau gastiert morgen beim LASK und will mit einem Sieg den Druck auf die Kärntner nochmals erhöhen. Sascha Boller wird dabei wieder im Kader stehen und hält einen Kurzeinsatz für möglich – die Angina ist im Abklingen. Zudem kehrt Danilo Soares zurück. Fehlen wird dagegen Harald Dürr. Der Kapitän kassierte in der Nachspielzeit eine fragwürdige rote Karte. Und wie geht es Alexander Kofler, der beim 1:1 ins Leere gegriffen hatte? „Sowas bekommst du nicht sofort aus dem Kopf. Aber solche Situationen gehören zum Sport.“ 

Schellander vor Wechsel

Während die Mannschaft also um die letzte Aufstiegschance kämpft, nimmt der Kader der kommenden Saison Konturen an. Offensivallrounder Patrick Salomon kehrt zur Austria zurück. Salomon stand von 2008 bis 2010 bei den Grün-Weißen unter Vertrag und erzielte in 58 Ligaspielen acht Tore. Der Sonntag weiß: Auch die Verpflichtung des linken Außenbahnspielers Robert Schellander steht vor dem Abschluss. Er kommt ablösefrei vom LASK. Pierre Boya dagegen wird die Austria wohl verlassen. „Wenn ein Spieler wie Boya die Chance hat, einen Schritt nach vorne zu machen, müssen wir ihn gehen lassen“, kommentiert Kolvidsson, betont aber: „Ich habe zwei, drei Stürmer im Kopf, von denen uns jeder enorm verstärken würde.“
Bleibt die Frage, wer Peter Pöllhuber in der Innenverteidigung ersetzt. Diesbezüglich muss sich Kolvidsson noch entscheiden, ob er auf einen erfahrenen Verteidiger setzen oder einen jungen Spieler formen will. Sicher ist: Es wird ein Österreicher. Ein heißer Kandidat ist der Ex-Altacher Daniel Sereinig.

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