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Dicke Luft zwischen EAV und Andreas Gabalier

Gabalier setzt sich zur Wehr.
Gabalier setzt sich zur Wehr. ©EPA
Zwischen Anderas Gabalier und den Blödel-Barden von der EAV herrscht zurzeit Unfriede: Auf ihrer neuen CD ziehen Klaus Eberhartinger & Co. über Gabalier und den Trachtenboom her. Doch der Volks-Rock'n'Roller setzt sich auf Facebook zur Wehr.

“Werwolf-Attacke” – so lautet der Titel der neuen CD der EAV. Dort wird in dem Lied “Lederhosen Zombies” über die boomende Trachtenkultur und Andreas Gabalier vom Leder gezogen:

“Vorm Tanzpalast da hüpften die Aliens im Kreis,
Die Gesandte vom Planeten Edelweiß.
Sie klopften sich die Schenkel und auf die nackten Knie.
Und sangen ‘Hat irgendwer a Liad für mi?'”

Wie die Oberösterreichischen Nachrichten in ihrer Online-Ausgabe berichten, legte Klaus Eberhartinger am Dienstag in einem Interview nochmals nach: “Was man sich anzieht, ist eine Uniformierung geworden, um sich dann gemeinsam ins Koma zu saufen”, urteilt er über die Fans von Gabalier. Dieser konterte darauf auf Facebook: “Ich lasse es ganz bestimmt nicht zu, dass man mehr als eine halbe Million begeisterte Fans als ‘Unkultur’ darstellt die sich sowieso nur ins Dirndl und in die Lederhose stecken, um sich bei den Konzerten ins ‘Koma zu saufen'”.

Die EAV wird für ihre Seitenhiebe derzeit in den Kommentarspalten zerrissen. Von einer “Schande für Österreich” und “unterster Schublade” ist da die Rede.

Doch die EAV will das Lied nicht als Attacke gegen Gabalier verstanden wissen. Im Interview mit dem “Kurier” sagte Eberhartinger: “Das Lied ist in keinster Weise ein Frontalangriff auf Andreas Gabalier. (…) In “Lederhosen-Zombies” geht es um den Trend der Trachtenuniformierung. Wobei wir von der EAV sehr gerne privat Tracht tragen, wenn es passt. Aber wenn Tracht plötzlich mit einem Wertesystem gekoppelt wird, das sehr nationalistisch eingefärbt ist, dann ist das etwas anderes.”

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