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Deutschklassen in Vorarlberg: FPÖ verteidigt - SPÖ kritisiert

Heute wurden die Deutschklassen im Nationalrat beschlossen.
Heute wurden die Deutschklassen im Nationalrat beschlossen. ©Partei/Paulitsch
Am Donnerstag wurden die umstrittenen Deutschklassen im Nationalrat beschlossen. Nun fordert der designierte FPÖ-Landesparteiobmann Christof Bitschi von der Landesregierung "uneingeschänkte Unterstützung".
Nationalrat beschloss Deutschförderklassen

Für Vorarlberg, wo es einen besonders hohen Anteil an Schülern mit nicht-deutscher Muttersprache gebe, sei diese Maßnahme besonders wichtig. „Die Deutschklassen werden unser Bildungssystem im Land deutlich verbessern. Profitieren werden davon sowohl unsere einheimischen Kinder durch eine Qualitätssteigerung im Regelunterricht, als auch die Schüler mit mangelnden Sprachkenntnissen durch die spezielle Förderung in den Deutschklassen“, glaubt Bitschi.

Bitschi fordert von Landeshauptmann Wallner und Bildungslandesrätin Schöbi-Fink ein “klares Umdenken” in dieser Frage. „Wir brauchen in Vorarlberg die konsequente und uneingeschränkte Unterstützung für die Deutschförderklassen. Und diese erwarte ich mir auch von der schwarz-grünen Landesregierung“, so Bitschi.

SPÖ-Vorarlberg kritisiert „Deutschförderklassen“

Auch die Vorarlberger SPÖ spricht sich gegen die von der Bundesregierung geplanten „Deutschförderklassen“ aus. Hier werde auf dem Rücken von Kindern Populismus betrieben, kritisiert SPÖ-Bildungssprecherin Gabi Sprickler-Falschlunger: „Auf diese Art und Weise können die Herausforderungen beim Spracherwerb nicht gelöst werden.“

Zum ersten seien viele Schulen gar nicht in der Lage, die organisatorischen und personellen Herausforderungen zu stemmen; Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schulleitung würde ein Konzept aufgezwungen werden, dessen Verwirklichung schier unmöglich sei. Und zum zweiten behindere es das Erlernen der deutschen Sprache maßgeblich, wenn man ausschließlich Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen in separate Klassen stecke, meint Sprickler-Falschlunger.

(Red.)

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