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Deutsche Fahnder nehmen Steuerhinterzieher in Österreich ins Visier

"Standard": Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen arbeiten an Gruppenanfragen ©Bilderbox/Symbolbild
Deutsche Steuerfahnder begehren laut einem Bericht des "Standard" (Mittwoch-Ausgabe) tiefe Einblicke in österreichische Konten und Finanzdepots von Deutschen. Es geht um sogenannte Gruppenanfragen ausländischer Steuerbehörden, die hierzulande seit Juli erlaubt sind, so die Zeitung.

“Bei geeigneten Fällen wird das neue Instrument genutzt werden”, wird ein Ermittler aus Rheinland-Pfalz zitiert.

Keine konkreten Namen bei Verdacht

Die deutsche Finanzpolizei müsse nun keine konkreten Namen mehr nennen, wenn sie Bankdaten bei Verdacht auf Steuerflucht einsehen möchte. Laut “Standard” arbeitet auch das Finanzministerium in Nordrhein-Westfalen konkret bezogen auf Österreich an dem Thema. In Deutschland sind Steuerverfahren Ländersache.

Strafen auch gegen Schweizer Banken

Der Zeitung zufolge rechnen Steuerberater auch mit strafrechtlichen Ermittlungen gegen österreichische Banker, sollte sich herausstellen, dass einige besonders intensiv Schwarzgeldkunden beraten haben. Deutschland hat in der Vergangenheit Strafen gegen Schweizer Banken verhängt, weil diese Kunden bei der Steuerflucht halfen.

(APA)

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