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Detaillierte Karte von Nordkorea veröffentlicht

Nordkorea taucht langsam auf Google Maps auf. Nordkorea taucht langsam auf Google Maps auf. - © Screenshot Google Maps
Der US-Internetkonzern Google hat am Dienstag eine detaillierte Karte von Nordkorea veröffentlicht. Bisher war das abgeschottete Land ein weißer Fleck auf dem Kartendienst “Maps”. Nun sind unter anderem die Hauptstadt Pjöngjang, Hauptverkehrsadern und eine Atomforschungsanlage zu sehen. Erst vor wenigen Wochen hatte Google-Chef Schmidt dem Land einen umstrittenen Besuch abgestattet.

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Auf der Karte sind unter anderem Krankenhäuser, Schulen, Parks und U-Bahn-Stationen in Pjöngjang zu erkennen. Außerhalb der Hauptstadt ist die Karte weniger detailliert. Zu sehen sind mehrere größere Städte und Flughäfen. Mehrere grau eingefärbte Bereiche, jeweils von der Größe einer Stadt, werden als Internierungslager bezeichnet. In nordkoreanischen Straflagern sind Schätzungen zufolge etwa 200.000 Menschen inhaftiert.

User trugen Daten zusammen

Die verwendeten Daten seien über mehrere Jahre von Hobby-Kartografen zusammengetragen worden, schrieb Jaynath Mysore, ein leitender Mitarbeiter des Dienstes Google Map Maker, in einem Blog-Eintrag. Nach Ansicht von Mysore sind die neuen Daten “besonders bedeutend für Menschen in Südkorea”, deren Vorfahren aus Nordkorea stammten oder die dort noch Verwandte haben.

Kein Internet in Nordkorea

Dagegen werden die allerwenigsten Nordkoreaner die Karte zu Gesicht bekommen. Das Land verfügt lediglich über eine Art Inlands-Intranet mit einer sehr geringen Zahl an Nutzern. Auf das Internet kann Experten zufolge nur die Elite des Landes von wenigen hundert bis maximal tausend Menschen zugreifen.

Google-Chef in Nordkorea

Google-Chef Schmidt hatte Anfang Jänner drei Tage in Nordkorea verbracht. Dabei erklärte er nach eigenen Angaben, das Land werde sich nicht entwickeln, sollte es nicht für die Internet-Freiheit eintreten. Das US-Außenamt kritisierte die Reise als “nicht konstruktiv”.

(APA)

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