Der Serienmeister steht vor dem Aus

Von NEUE/Christian Höpperger
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Ohne Punkte sieht es für Bregenz HB heute schlecht aus. Ohne Punkte sieht es für Bregenz HB heute schlecht aus. - © VOL.AT/Dietmar Stiplovsek
Bregenz - Sollte Bregenz HB heute bei Tabellenführer Krems ohne Punkte bleiben, ist die Saison 11/12 für die Frühstück-Sieben vorzeitig beendet.

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Mit dem Rücken zur Wand tritt Serienmeister Bregenz HB heute bei Tabellenführer UHK Krems an. Zwei Runden vor Ende des Play-offs liegt Bregenz drei Zähler hinter dem rettenden vierten Platz (derzeit Linz). Nur mit zwei Siegen in Krems und Linz (bei gleichzeitigen Umfallern der Kontrahenten) hat Bregenz noch eine Chance aufs Halbfinale.

Neue: Wie fühlt es sich mit dem Rücken zur Wand an?

Roland Frühstück: (lacht) Für mich keine neue Situation. Ich kenne das von der Zeit vor etlichen Jahren vor dem Aufstieg aus der zweiten Liga. Aber im Ernst: Es ist jetzt so. Wir machen das mit Anstand und großer Professionalität. Sollten wir gewinnen, ist nächste Woche in Linz noch eine Chance da. Wenn wir verlieren, wird es sicher eine traurige Heimfahrt.

Neue: Sollte die Saison morgen Abend vorzeitig vorbei sein – wie sieht die Planung für die nächste Spielzeit aus?

Frühstück: Dann gibt es nach dem letzten Spiel eine Woche Pause und ab Mitte Mai übernimmt Geir Sveinsson das Training für einen ersten Block. Nach einer Urlaubs-Pause beginnt dann die Vorbereitung für die neue Saison. Aber wie gesagt, noch sind wir nicht so weit.

Neue: Wie schaut die personelle Situation für das Krems-Spiel aus?

Frühstück: Die ist gut. Andrasz war verkühlt, sollte aber spielen können, bis auf Philipp Günther sind alle dabei. Natürlich ist das Selbstvertrauen angekratzt, die Situation ist für das Team neu.

Neue: Wie siehst du die Ausgangslage für heute?

Frühstück: Mental natürlich schwierig. Es wird drauf ankommen, wie wir ins Spiel finden. Die Mannschaft ist besser, als die Ergebnisse zeigen. Wir sind Außenseiter, aber wenn sich eine Chance auftut, werden wir zuschlagen.

Neue: Wie lautet deine mittelfristige Prognose für den Bregenzer Handball?

Frühstück: Wir haben sicher im kommenden Jahr eine erstklassige erste Sieben. Dahinter müssen sich unsere eigenen Spieler bewähren. Tissy, Vedran, Risto und Max verlassen und, zwei Neue kommen. Das zeigt, wohin die Reise geht. Wichtig ist, dass wir weiterhin unsere Rechnungen bezahlen können. Und mit Sveinsson haben wir wieder einen tollen Trainer, der unsere Eigenbauspieler heranführen wird.

Neue: Und wie sieht es mit deinem persönlichen Einsatz in den kommenden Jahren aus?

Frühstück: Ich habe es toll. Wenn es funktioniert, wie ausgemacht, darf ich neben dem Geschäftsführer die Pflege einzelner Sponsoren betreiben. Und – daran hängt meine Leidenschaft – mich um den Trainer und die erste Mannschaft kümmern. Das werde ich machen, solange es Spaß macht und auf diese Aufgaben freue ich mich in der kommenden Saison.

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