Das war das Donauinselfest 2012

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Ein buntes Line-Up begeisterte auch in diesem Jahr rund 3 Millionen Besucher am Donauinselfest Ein buntes Line-Up begeisterte auch in diesem Jahr rund 3 Millionen Besucher am Donauinselfest - © APA/ Vienna.at Alexander Blach
Das Donauinselfest lockte auch in diesem Jahr 3 Millionen Besucher auf die Insel. Trotz Regen und der Absage des Stereo MC's-Konzerts am letzten Tag ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz. Es wurde wieder drei Tage lang ausgiebig  in Wien gefeiert.

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Neben einem abwechslungsreichen Line-Up auf den Bühnen, gab es auch heuer wieder ein eigenes Sport- und Kinderprogramm und einige andere Highlights.

Bei hervorragendem Wetter an den ersten beiden Tagen wurden die Festivalbesucher unterhalten. Am letzten Tag ging es dann doch noch etwas hektisch zu am Donauinselfest.

Unheilig-Konzert begeisterte die Besucher am Freitag

Am Freitag, den 22. Juni waren vor allem die Konzerte von Marlon Roudette, James Morrison, Unheilig und Austro-Alpenrocker Hubert von Goisern die Highlights auf der Insel. Pünktlich um 18.00 Uhr wurde das Open-Air-Festival durch eine Videobotschaft von Wiens Bürgermeister Michael Häupl eröffnet. Rund 800.000 Besucher kamen zum Auftakt am Donauinselfest und waren in bester Partystimmung.

Die ersten Musikfans hatten sich bereits am frühen Abend vor der Bühne eingefunden, um sich die besten Plätze zu sichern. Vor allem die deutsche Band Unheilig lockte die Besucher vor die Ö3-Bühne. Vor allem bei den Nummern “New Age” und “Hold on me” sangen die Fans vor Begeisterung mit. Unheilig beendeten den Tag 1 am Donauinselfest mit einer großartigen Show.

Hervorragendes Wetter und ausgelassene Stimmung am Samstag

Auch am zweiten Tag war die Stimmung am Donauinselfest ausgelassen. Bei hervorragendem Wetter strömten eine Million Besucher auf die Insel. Während am Tag sportliche Höchleistungen erreicht wurden und die Besucher auf der Insel entspannten, wurde am Abend richtig gefeiert.

Vor allem die Konzerte von Samy Deluxe auf der FM4-Bühne oder Simple Minds auf der Festbühne wollten die Besucher nicht verpassen. Aber auch DJ Antoine und Jennifer Rostock waren richtige Publikumsmagneten. Zuvor machte aber noch Hans Krankl mit seinem Auftritt auf sich aufmerksam. Der frühere Trainer der Nationalmannschaft intonierte ebenso beherzt wie in stimmlicher Schieflage “A Hard Day’s Night”, “With A Little Help From My Friends” und “Hey Jude” der Beatles.

Für Aufregung sorgte jedoch ein Traktor-Unfall am Abend. Nachdem einige Festivalbesucher auf das Fahrzeug aufgesprungen waren, kippte der Traktor und verletzte mehrere Personen leicht.

Weit ab vor den Bühnen feierten die Besucher weiter ausgelassen.

Hektischer Schluss am Donauinselfest 2012

Der letzte Tag am Donauinselfest war der stärkste der Veranstaltung. Rund 1,2 Besucher kamen auf die Insel. Die meisten Fans versammelten sich bei den Auftritten von The BossHoss und von Sunrise Avenue vor der Ö3-Bühne. Unterstützt von großer Band sowie einem Bläserensemble a la Mexiko ("The Tijuana Wonderbras") lieferten die beiden Frontmänner von The BossHoss eine fulminante Show. Und das sichtlich enthusiasmierte Wiener Publikum machte freudig mit.

Danach folgte der Auftritt der deutschen Band Silbermond. Die Musiker konnte trotz des aufkommenden Regens für Stimmung sorgen. "Ihr seid der Wahnsinn", lobte Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß das Publikum, das zu einem beträchtlichen Teil ausgeharrt hatte. Und sie versprach: "Wir machen euch wieder trocken." Insgesamt nahmen die Festgäste den Wind und die Nässe relativ gelassen, auch wenn so manche doch die vorzeitige Heimreise antraten.

Am Ende wurde es dann doch noch hektisch. Aufgrund einer plötzlichen Schlechtwetterfront musste, nach einem heiteren letzten Tag, das Donauinselfest kurz unterbrochen werden. Ja, Panik konnten ihren Auftritt noch reibungslos beenden, doch dann kam der Wetterumbruch auf der Insel. Das Konzert der Stereo MC's auf der FM4-Bühne wurde nach nur zwei Songs  abgesagt. Die britische Kult-Band musste angesichts der äußeren Bedingungen jedoch nach nur zwei Nummern aufgeben. Kleiner Lichtblick für Fans: Der Klassiker "Connected" war einer der beiden Songs.

Totz dem hektischem Ende am Donauinselfest zogen die Veranstalter mit drei Millionen Besucher und ohne gröberen Vorkommnisse eine zufriedene Bilanz. Während die Abbauarbeiten auf der Insel im vollen Gange sind, wird schon eifrig am nächsten Donauinselfest gearbeitet.

(Red./APA)

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