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Das Pfingstkamel

©AP
Schwarzach. "Das hat das Pfingstkamel gebracht" - ein Leserbeitrag von Iris Rami Rachilem* zum Pfingstfest.

Vor ein, zwei Jahren – es war ein paar Wochen vor Pfingsten – hörte ich im Radio jemanden sagen, Pfingsten sei für ihn das schönste Fest, weil es ein Fest sei, ohne Geschenkezwang… man habe zwei schöne Feiertage, auf die man sich freuen könne, ohne sich vorher den Kopf zerbrechen zu müssen, wem man was in welcher Höhe schenken müsse.

Ich erzählte diesen Gedanken meinen Kindern und Schwiegerkindern.

„Hmm“, meinte mein Schwiegersohn, damals noch in spe, „das werden wir sehen, bei uns kommt nämlich das Pfingstkamel“!

„Pfingstkamel? Was soll denn das sein“? Und wir lachten herzlich über diesen Gedanken.

Und dann kam Pfingsten.

Meine Tochter führte ihren überraschten Freund in den Garten und knüpfte ein kleines Geschenk vom Baum, lachte und sagte, „das hat Dir das Pfingstkamel gebracht“.

Großes Gelächter! Doch seither kommt dieses Kamel schon zum 3. Mal hier vorbei.

Nun stelle ich die Frage, was wohl passieren wird, wenn das öffentlich wird – ???

Wie schnell wird so eine Idee publik? Und wenn, was, wenn die Wirtschaft dann davon profitiert – so wie beim Valentinstag, Mutter- und Vatertag, das sind ja alles auch später eingeführte und hauptsächlich kommerzielle Festtage geworden.

Ich jedenfalls melde hiermit meinen Anspruch auf Provision an!

Fröhliche Pfingsten!

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Mehr Leserbeiträge von Iris Rami Rachilem:
“Mein Abschied vom Buchsbaum”
“Und hinter mir wird aufgeräumt”

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* Pseudonym

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