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Damüls macht Geschichte erlebbar

Damüls macht Geschichte erlebbar
Damüls macht Geschichte erlebbar
Großes Interesse und viel Lob für Ausstellung „Wälder.Walser.Wintersport“ in der „Kulisse Pfarrhof“.

Damüls. (stp) Damüls liegt im Festfieber – Der traditionelle Walser Kirchentag stand mit der Präsentation der Bücher „Walserweg Vorarlberg“ und „Walserspuren“ sowie der Präsentation der Sonderbriefmarke am Beginn der sommerlichen Festlichkeiten. Nur wenige Tage nach dem großartigen Jubiläumsfest „Musik in den Bergen“ zum 80-Jahr-Fest des Musikvereins stand Damüls erneut mit der Eröffnung des neugeschaffenen Ausstellungsraums „Kulisse Pfarrhof“ mit einer Ausstellung zum Thema „Wälder.Walser.Wintersport“ im Blickpunkt.

Teil der 700-Jahr-Feier

Das umgebaute ehemalige Pfarrhaus mit dem dazugehörigen Stall macht als Teil der Feierlichkeiten „700 Jahre Walser in Vorarlberg – 1313–2013“ die jüngste Geschichte erlebbar. Von den zahlreichen Eröffnungsgästen gab es viel Lob für das Projekt. Für Bürgermeister Stefan Bischof ist diese Ausstellung erst der Anfang, denn einerseits gibt es im Haus noch Potenzial, das derzeit noch nicht ausgeschöpft ist, andererseits soll es mehr als ein Beitrag zum Walserjubiläum sein. „Wir wollen in diesem Haus, das zu den ältesten Walserhäusern zählt, künftig mit unterschiedlichsten Ausstellungen und Veranstaltungen ein kulturelles Kleinod entwickeln“, umreißt der Gemeindechef die langfristige Perspektive der „Kulisse Pfarrhof“. Damit das Haus auch außerhalb von Veranstaltungen und Ausstellungen „lebt“, werden auch Räumlichkeiten für die Pfarrgemeinde eingerichtet. „Aber in diesem Bereich sind wir noch nicht so weit“, verriet Bischof den interessierten Besuchern.

Anregungen geholt

Besonders intensiv interessierte sich Alberschwendes Amtskollegin Angelika Schwarzmann und ihr „Museumsdirektor“ Herbert Klas (er feierte am Montag seinen 80er) für das Projekt, denn „wir haben in Alberschwende ein ähnliches Haus, das einer Sanierung und neuen Nutzung harrt.“ Es habe da schon ein paar Anregungen gegeben, verriet Schwarzmann, aber „bei uns in Alberschwende sind die Dinge etwas komplizierter, das Haus ist in einem viel schlechteren Zustand als jenes in Damüls.“

Nicht nur Damüls

Die Eröffnungsausstellung bietet auf drei Ebenen unterschiedlichste Themen. Im Erdgeschoss geht es um die Dorfgeschichte und das 1609 erbaute Pfarrhaus. Im ersten Obergeschoss hat der „Wahldamülser“ Christian Lingenhöle aus Bregenz die Sammlung „100 Jahre Skigeschichte“ zusammengestellt und im zweiten Obergeschoss wird das Thema „Geschichte & Tourismus“ aufgearbeitet. Zeitzeugeninterviews erörtern das Thema „Immigration nach Damüls“ und versuchen die Frage zu klären, ob sich die Damülser als Wälder oder Walser fühlen.

„100 Jahre Skigeschichte”

„100 Jahre Skigeschichte“ – eigentlich sind es 126 Jahre, denn die ersten Skiversuche, die bildlich festgehalten wurden, zeigen Viktor Sohm Ende der 1880er- Jahre am Gebhardsberg – geht weit über Damüls hinaus. Von Sohm angefangen über den Warther Pfarrer Müller (1895) und die verschiedenen Wagnermeister, die bis nach dem Zweiten Weltkrieg auch Ski produzierten, im Fall von Kästle bis in die „Neuzeit“, listet Lingenhöhle die Entwicklung der Bretter die die (Ski-)Welt bedeuten in einzigartiger Weise auf. Das stellten anerkennend u. a. der ehemalige ÖSV-Alpinchef Mag. Udo Albl und die in den 60er-Jahren überaus erfolgreichen Zimmermann-Schwestern Edith und Heidi fest.

Es geht weiter . . .

Mit der Eröffnung der „Kulisse Damüls“ ist der sommerliche Festreigen aber noch nicht beendet, im Gegenteil – das große Finale steht erst bevor: Mit den Walser Thementagen geht es am 31. August/1. September weiter, dabei wird auch die „Damülser Chronik“ präsentiert. Vom 12. bis 15. September gibt es die Ausstellung „Damülser Bischöfe“ und „Tourismus und Geschichte“ und gleichzeitig findet das 18. Internationale Walsertreffen statt, das Damüls gemeinsam mit den Großwalsertaler Gemeinden ausrichtet.

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