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Copacabana – Trailer und Kritik zum Film

Copacabana – Trailer und Kritik zum Film
Wie die Mutter so die Tochter, sagt der Volksmund. Auf Babou und ihre Tochter Esmeralda trifft diese Weisheit ganz und gar nicht zu. Esmeralda schämt sich für ihre exzentrische Mutter und sehnt sich nach einem bürgerlichen und biederen Heim.

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“Copacabana” ist ein charmant-komischer Film, in dem Marc Fitoussi das Verhältnis der Generationen umkehrt und stark verzerrt. In der Hauptrolle als quirlige Nervensäge und Paradiesvogel Babou brilliert Isabelle Huppert und überrascht in einer Rolle, die man an ihr weniger kennt. Esmeralda wird von Lolita Chammah gespielt, die auch im richtigen Leben ihre Tochter ist. Ab Freitag im Kino.

“Copacabana”: Huppert brilliert als flippige Mutter

Paris. Esmeralda will nicht, dass ihre Mutter zu ihrer Hochzeit kommt. Sie will sich nicht für sie vor den Gästen und ihren Schwiegereltern schämen. Die Reaktion kann man verstehen, denn Babou fällt überall auf – meist unangenehm. Sie schminkt sie wie ein Pin-up, redet laut, tanzt durch die grauen Straßen von Ostende, träumt dabei von der sonnigen Copacabana und wird von ihrer 22-jährigen Tochter finanziell ausgehalten. Esmerada hält ihre Mutter für verrückt und sehnt nichts mehr herbei als Sicherheit und eine richtige Familie.

In dem Film hat Huppert eine Paraderolle gefunden. Sie bringt die Zuschauer mit ihrer ungezähmten Lebenskraft und Komik zum Lachen und zeigt, dass sie nicht nur die eiskalte und egozentrische Frau spielen kann. In “Zwei ungleiche Schwestern” und “8 Frauen” ließ sie diese locker-leichte und komische Seite bereits anklingen. In “Copacabana” spielt sie diesen Charakter ganz aus. Ihre Tochter, mit der sie schon öfter gemeinsam vor der Kamera stand, überzeugt als verzweifelte Tochter.

Fitoussis Werk ist eine gelungene Mischung aus Komödie, Familien- und Sozialdrama und erinnert an englische Komödien: Konflikte und soziale Aspekte wie Arbeitslosigkeit und gesellschaftliche Konventionen werden mit Ironie und Humor behandelt.

(APA)

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