Akt.:

Christopher Street Day in München lockte mehr als 50.000 Menschen an

Erstmals in der CSD-Geschichte sprach dieses Jahr ein CSU-Politiker bei der Auftaktkundgebung - was für einige Diskussion in Homosexuellen-Kreisen sorgte. Erstmals in der CSD-Geschichte sprach dieses Jahr ein CSU-Politiker bei der Auftaktkundgebung - was für einige Diskussion in Homosexuellen-Kreisen sorgte. - © EPA/Peter Kneffel
Leder, Lack und Luftballons: Tausende haben am Samstag in Münchens Innenstadt den 32. Christopher Street Day (CSD) gefeiert.

Korrektur melden

Männer in Brautkleidern, schillernde Dragqueens, schwule Trachtler – auf der Parade vom Stachus zum Sendlinger Tor waren alle Facetten der schwulen, lesbischen und transsexuellen Szene Münchens vertreten. Mit ohrenbetäubender Musik und Transparenten wie “Homophobie ist heilbar” traten 5.500 Teilnehmer für mehr Toleranz und Gleichberechtigung ein. Kundgebung und Umzug wurden von tausenden Schaulustigen begleitet. Nach Angaben eines Polizeisprechers beobachteten knapp 50.000 Menschen das bunte Treiben.

Erstmals sprach CSU-Politiker am Christopher Street Day

Erstmals in der CSD-Geschichte sprach dieses Jahr ein CSU-Politiker bei der Auftaktkundgebung – was für einige Diskussion in Homosexuellen-Kreisen sorgte. Josef Schmid, Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus, konnte die Vorab-Reaktionen auf seine Rede verstehen: “Ich bin in einer Partei, die erst neulich wieder die volle Gleichstellung gekippt hat”, sagte er. Erst vor wenigen Wochen hatten die Regierungsfraktionen im deutschen Bundestag einen Gesetzesentwurf zur Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe abgelehnt. Die Politik der CSU-Stadtratsfraktion ist laut Schmid jedoch liberal und offen. “Die Resonanz auf meinen Auftritt war durch die Bank positiv. Es gab kaum Pfiffe”, sagte Schmid später.

Proteste gegen FDP

Schmids Ansprache sei trotz der Kritik im Vorfeld der Veranstaltung von den Besuchern distanziert, aber durchaus mit Respekt aufgenommen worden, sagte auch CSD-Sprecher Thomas Niederbühl. “Wir können uns ja nicht über das Desinteresse der CSU beklagen und sie dann nicht sprechen lassen.”

Auf der Parade wurde vor allem gegen die FDP scharf geschossen. Viele hielten Plakate mit den Namen einzelner Abgeordneter hoch, die gegen den Entwurf gestimmt hatten, obwohl die Partei sich zuvor oft als Befürworter der Homo-Ehe ausgewiesen habe. (APA/dpa)

Werbung


Kommentare 0

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

 
noch 1000 Zeichen
 
Verkehr in Vorarlberg

Mehr auf vol.at
Zahl der Ebola-Fälle auf mehr als 10.000 gestiegen
Die Zahl der Ebola-Fälle in Westafrika ist auf mehr als 10.000 gestiegen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation [...] mehr »
Stratosphärensprung: Felix Baumgartner gratulierte neuem Rekordhalter
Der neue Höhen-Rekord des 57-jährigen Alan Eustace hat auch dem Salzburger Stratosphären-Springer Felix Baumgartner [...] mehr »
Nach gescheitertem Juwelier-Raub in Wien: Ungar festgenommen
Ein Juwelier-Räuber, der im Vorjahr in einem Geschäft in der Wiener City zugeschlagen hatte, konnte nun in Ungarn [...] mehr »
Google-Manager brach Höhenrekord von Baumgartner
Ein Manager des US-Konzerns Google hat mit einem Fallschirmsprung aus der Stratosphäre den vor zwei Jahren [...] mehr »
Auto raste in Nordrhein-Westfalen in Taxi
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Nordrhein-Westfalen sind zwei Menschen ums Leben gekommen und drei weitere verletzt [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als VOL.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren



Bitte Javascript aktivieren!