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CHL: Vienna Capitals, Salzburg und Linz mussten Niederlagen hinnehmen

Die österreichischen Eishockey-Teams hatten in der CHL bisher kein Glück.
Die österreichischen Eishockey-Teams hatten in der CHL bisher kein Glück. ©APA
A, 2- Spieltag der Champions Hockey League (CHL) setzte es für die österreichischen Clubs ausschließlich Niederlagen.
Bilder vom Capitals-Spiel

Salzburg wollte am Samstag unbedingt die Scharte der 1:4-Niederlage am Donnerstag bei SönderjyskE Vojens in Dänemark ausmerzen. In der vergangenen Saison der Champions League hatte man HV71 in der Gruppenphase zweimal geschlagen. Diesmal reichte es gegen den vierfachen schwedischen Meister, der sich auch von den Härteeinlagen der Österreicher nicht aus dem Konzept bringen ließ, aber nicht. Die Salzburger liegen in der Tabelle der Gruppe C damit mit null Punkten auf dem dritten und letzten Platz.

Mini-Chance für Salzburg

Der amtierende Champion der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) ging nach zwei torlosen Dritteln zwar durch John Hughes in der 41. Minute in Führung, kassierte aber fast umgehend durch Kristofer Berglund (43.) den Ausgleich. Erik Christensen (49.), Teemu Laine (52./PP) und Simon Onerud (53.) machten mit ihren Toren die Bemühungen der Gäste zunichte, noch einmal zurückzukommen. Damit muss Salzburg im nächsten Gruppenspiel am 27. August gegen SönderjyskE zu Hause unbedingt gewinnen, um die Mini-Chance auf die Play-offs am Leben zu erhalten.

Die Black Wings gingen in Düsseldorf aggressiv ans Werk. Alleine in den ersten drei Minuten fanden die Oberösterreicher vier große Möglichkeiten, ließen diese aber noch ungenützt. Andrew Kozek (4.) und Neuverpflichtung Olivier Latendresse (11.) besorgten dann die rasche 2:0-Führung.

Im zweiten Drittel aber brachen in den Abwehrreihen der Österreicher alle Dämme. Die Düsseldorfer bezwangen Michael Ouzas viermal, nachdem Eduard Lewandowski schon in der 15. Minute der Anschlusstreffer geglückt war. Im Schlussabschnitt konnten die Linzer nicht mehr entscheidend zulegen. Mehr als das zweite Tor von Kozek (50.) schaute nicht mehr heraus.

Vienna Capitals gegen Kärpät Oulu

Mit Anstand aus der Affäre gezogen haben sich noch die Capitals gegen den finnischen Meister Kärpät Oulu. Die Entscheidung fiel schon im Anfangsdrittel, in dem die Gäste in allen Belangen überlegen waren. Völlig verdient lagen die Finnen durch Tore von Jani Hakanpää (7.) und Saku Mäenalanen (17.) voran.

Der EBEL-Vizemeister hatte Glück, dass der Zwischenstand vor 3.500 Zuschauern in der Albert-Schultz-Halle nicht deutlicher war – zumal Kärpät noch zweimal nur Aluminium traf. Nach der ersten Pause fanden die Wiener über die physische Komponente besser ins Spiel. Es entwickelte sich eine unterhaltsame Partie, in der die Caps durchaus mithalten konnten. Die Finnen brachten das Resultat aber letztlich locker über die Zeit.

(APA)

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