Caps gewannen Duell der EBEL-Finalisten gegen KAC

Der Meister bezwang Vizemeister KAC mit 4:1
Der Meister bezwang Vizemeister KAC mit 4:1 - © APA
Die Vienna Capitals sind standesgemäß in die neue Saison der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gestartet. Zwei Tage nach dem 9:1 bei Fehervar besiegte der Titelverteidiger am Sonntag auch Vize-Meister KAC mit 4:1. Der VSV hält dank eines 4:3 gegen die Graz 99ers ebenfalls noch beim Punktemaximum, während die Klagenfurter und RB Salzburg punktelos sind. Linz besiegte Südtirol 4:1.

Die Tabellenführung gehört damit auch nach dem Sonntag den Capitals, die dank der besseren Tordifferenz vor Villach liegen. Das letzte Spiel der 2. Runde zwischen Dornbirn und Innsbruck geht am Dienstag über die Bühne.

In Wien-Kagran gab es für die Caps-Fans unter den 4.750 Zuschauern schon vor dem Spiel Grund zum Jubeln, wurde doch das Banner für den zweiten Meistertitel der Clubgeschichte hochgezogen. Die Wiener hatten das Play-off ohne Niederlage absolviert und auch im Finale dem KAC keine Chance gelassen. Am ersten Wochenende der neuen Saison setzte das Team von Serge Aubin dort fort, wo es aufgehört hatte, und holte sich saisonübergreifend den 15. Sieg in Folge.

Die Capitals verwerteten gleich ihr erstes Powerplay. KAC-Stürmer Thomas Hundertpfund vertändelte im eigenen Drittel die Scheibe, Rafael Rotter war mit seinem Treffer 26 Sekunden vor der ersten Pause der Nutznießer (20.).

In der weitgehend ausgeglichenen Partie erhöhte Riley Holzapfel, schon in Ungarn dreifacher Torschütze, auf 2:0 (44.), ehe der KAC nach zwei Stangenschüssen durch Hundertpfund (17.) und Richard Regehr (35.) doch noch traf. Manuel Ganahl sorgte mit einem abgefälschten Schuss (50.) noch einmal für Spannung. Macgregor Sharp (55.) und Rotter (59./empty net) fixierten aber den Sieg der Caps.

Der VSV zeigte beim Heimsieg gegen Graz einen starken Auftritt. Nach einem 1:1 zur ersten Drittelpause übernahmen die “Adler” im zweiten Drittel das Kommando und sorgten mit drei Toren für die Vorentscheidung. Die Gäste konnten sich kaum befreien, kamen aber im Powerplay durch einen Treffer von Brock Higgs (36.) auf 2:4 heran. Der Kanadier war es auch, der das Spiel mit seinem Treffer im Schlussabschnitt (57.) noch einmal spannend machte. Am Ende blieben die Bemühungen der Grazer aber unbelohnt.

Salzburg kam in Tschechien nach dem ersten Drittel nicht mehr ins Spiel, fasste viele Strafen aus und musste sich schon zum zweiten Mal in der Saison geschlagen geben. Colton Yellow Horn (30., 44.) und Radek Cip (50.) besorgten zusammen drei Powerplay-Treffer, zudem trug sich Matus Radim (34.) in die Torschützenliste ein. In der ersten Runde am Freitag hatte die Mannschaft von Trainer Greg Poss zu Hause gegen den Dornbirner EC verloren.

Für Znojmo war es der zweite Erfolg nach dem Overtime-Sieg gegen die Black Wings aus Linz, die diesmal gegen Bozen nichts anbrennen ließen. Nur im zweiten Abschnitt waren die Südtiroler einigermaßen gefährlich, Tore von Brian Lebler (8.), Sebastien Piche (37.), Dan DaSilva (43.) und Erik Kirchschläger (55.) sorgten jedoch für den komfortablen Sieg.

(APA)

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