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Canonying-Unfall in der Schweiz: Strafuntersuchung eingeleitet

Im Kanton St. Gallen starben zwei Menschen beim Canyoning (Symbolbild). - © Berchtold Im Kanton St. Gallen starben zwei Menschen beim Canyoning (Symbolbild). - © Berchtold
Beim Canyoningunglück in der Schweiz, bei welchem zwei Personen ums Leben kamen, liegen im Moment noch keine weiterführenden Informationen vor. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen hat eine Untersuchung zur Prüfung des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung eingeleitet.

Nebst den Beteiligten werden auch Sachverständige befragt, um die Unfallursache zu eruieren. Die Abklärungen dürften einige Zeit in Anspruch nehmen. Zum Unglückszeitpunkt befanden sich zwei Gruppen in der Schlucht. Sie waren mit zwei verschiedenen Schweizer Veranstaltern unterwegs und bestanden aus je einem Guide und sechs respektive vier Teilnehmern.

Todesopfer aus Belgien und Deutschland

Die kleinere Gruppe alarmierte nach dem Wetterumsturz den Veranstalter und gleichzeitig die Rettung, worauf der Veranstalter seine Gruppe selbstständig bergen konnte. Die Rega (Hubschrauber) erblickte beim Suchflug die zweite Gruppe, die sich weiter oben in der Schlucht befand und konnte fünf Teilnehmer aus ihrer Notsituation retten. Drei von ihnen mussten leicht verletzt ins Spital gebracht werden. Zwei Gruppenmitglieder – eine deutsche Staatsbürgerin und ein schweizerisch-belgischer Doppelbürger – wurden im Rahmen der Rettungsaktion  tot aufgefunden. Bei den Überlebenden dieser Gruppe handelt es sich sodann um eine Deutsche, zwei Schweizer und zwei Schweizerinnen im Alter von 24 bis 49 Jahren.

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