Bulldogs verlieren in der Verlängerung

Von lös
Akt.:
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Die Bulldogs Dornbirn mussten sich nach einer umkämpften Partie gegen Fehervar knapp mit 3:4 geschlagen geben. Der entscheidende Treffer gelang den Gästen aus Ungarn gleich zu Beginn der Verlängerung.

Nach dem klaren 4:0 Sieg gegen Linz wollten die Dornbirner Bulldogs im Heimspiel gegen Fehervar nachlegen. Doch das Spiel begann denkbar schlecht. Bereits nach nur vier Minuten erzielte Benk das 0:1 für die Gäste. Dornbirn zeigte sich jedoch keinesfalls geschockt und versuchte, möglichst schnell, den Ausgleich zu erzielen. Dennoch dauerte es bis zur 17. Minute, ehe Arniel den verdienten Ausgleich erzielen konnte – mit dem 1:1 ging es dann auch in die erste Pause.

Im zweiten Drittel zeigten sich die Ungarn deutlich verbessert und versuchten mehr Druck auf die Dornbirner Defensive auszuüben. Dadurch öffneten sich für die Hausherren jedoch immer wieder Räume. In der 31. Minute wurde dies dann auch perfekt genutzt – D’Alvise umkurvte das Tor und legte für Arniel auf, der mit seinem zweiten Treffer auf 2:1 stellen konnte. Dornbirn verpasste es im Anschluss, zwei Überzahl-Situationen auszunutzen – somit ging es mit der knappen Führung in die letzte Pause.

 

Viele Strafen im 3. Drittel

Der Beginn des letzten Drittels war geprägt von vielen Strafzeiten auf beiden Seiten. In dieser Phase rettete vor allem Bulldogs-Schlussmann Lawson die knappe Führung. Als beide Teams dann wieder mit allen Spielern am Eis waren, gelang den Gästen aus Ungarn durch Boivin in der 49. Minute der Ausgleich zum 2:2. Keine Minute später erzielte Sarauer dann in Unterzahl sogar die 2:3-Führung für Fehervar. Doch Dornbirn gab nicht auf und kam nach einem Gestocher in der 56. Minute durch Blatny wieder zum Ausgleich.

Die Bulldogs brachten dieses 3:3 dann in Unterzahl (zu viele Spieler am Eis) über die Zeit. Die knapp 3000 Zuseher in der Messehalle kamen somit in den Genuss einer Verlängerung. Da Debiens wenige Sekunden vor dem Ende auch noch auf die Strafbank musste, startete Dornbirn in diese Verlängerung mit einer 3:5 Unterzahl. Die Overtime hatte kaum begonnen, war sie auch schon wieder vorbei – in Überzahl erzielte Bartalis das entscheidende 3:4 für Fehervar.

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