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Bulgare "verkaufte" minderjährige Stieftochter

Ein 45-Jähriger aus der Region Prawetz in Nordwestbulgarien hat seine minderjährige Stieftochter serienweise als Braut "verkauft". Die Jugendliche flüchtete dann gewöhnlich aus dem Haus des Heiratskandidaten und kehrte wieder heim.

Die Männer schwiegen verschämt, und der Betrug ging weiter. Die Sache flog erst auf, als sich die 17-Jährige zuletzt geweigert hatte, zurückzukommen. Der Stiefvater versteigerte die 17-Jährige den Angaben zufolge mehrmals. Vor der Hochzeit rannte sie jedes Mal weg. Vor kurzem habe sich die junge Frau aber geweigert zu fliehen, weil sie anscheinend diesmal den Bräutigam mochte und sich in ihn verliebt hatte, hieß es in dem Bericht des Online-Portal “vsekiden.com”.

Stiefvater schlug Alarm

Nach ein paar Tagen hatte der Stiefvater genug vom Warten und schlug Alarm: Er meldete bei der Polizei, dass seine Tochter entführt worden sei. Die Polizei fand die 17-Jährige laut “vsekiden.com” innerhalb weniger Stunden gesund und munter. Das Staunen war groß, als sie die ganze Geschichte ausführlich erklärte und vor einem Inspektor für Minderjährige aussagte. Trotz allem ist das Mädchen zu seinen Eltern zurückgebracht worden. Der Vater wurde wegen Missbrauchs des Notrufes 112 angezeigt. Die Polizei sucht jetzt nach Betrogenen, die gegen den Mann aussagen wollen, dann könnte Anklage erhoben werden.

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