Bregenzer Festspiele mit Zwischenbilanz sehr zufrieden

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Intendantin Sobotka "unglaublich glücklich" über Hamlet-Erfolg.
Intendantin Sobotka "unglaublich glücklich" über Hamlet-Erfolg. - © VOL.AT/Philipp Steurer
Bregenz – Die Bregenzer Festspiele schwimmen eineinhalb Wochen nach der Eröffnung auf einer Welle des Erfolges und des Glücks. Die bisher fünf Aufführungen von “Turandot” auf der Seebühne waren vom Wetterglück begünstigt und konnten durchgespielt werden. Die Puccini-Oper ist im zweiten Jahr zwar gut gebucht, im August gibt es aber für alle Aufführungen in nahezu allen Kategorien noch Tickets.

Das betonten Freitagmittag Intendantin Elisabeth Sobotka und der kaufmännische Direktor Michael Diem vor Medienvertretern. Anlass war der zweite “kleine” Pressetag der Saison, der auch Gelegenheit zu Probenimpressionen von interessanten Produktionen abseits des dominierenden Spiels auf dem See bot: “Staatsoperette – Die Austrotragödie” nach Otto M. Zykan (Premiere am 2. August auf der Werkstattbühne, Wiederholung am 4. August) und “Don Giovanni” mit einem jungen Sängerensemble des Opernstudios (15., 16., 18. und 20. August im Kornmarkttheater). Zudem kommt am 17. und 19. August auf der Werkstattbühne noch die Kammeroper “Make no Noise” von Miroslav Srnka heraus. Die “Staatsoperette” über die Zwischenkriegszeit mit Ständestaat und Austrofaschismus hatte 1977 als Fernsehfassung für viel öffentliche Aufregung gesorgt. In Bregenz erfolgt nun die Uraufführung der von Michael Mautner und Irene Suchy erstellten Bühnenfassung. Wesentliches Element sind die Puppenfiguren von Nestroy-Preisträger Nikolaus Habjan.

Intendantin mit “Hamlet” sehr zufrieden

Sobotka zeigte sich nach dem ersten Drittel der 70-Jahr-Jubiläumssaison zufrieden nach dem überragenden Erfolg bei Publikum und Kritik der von ihr lancierten Opern-Ausgrabung “Hamlet” von Franco Faccio: “Ich bin unglaublich glücklich, dass der ‘Hamlet’ so gut funktioniert hat”, strahlte die Intendantin. Die drei ausverkauften Vorstellungen im Festspielhaus haben insgesamt 4.612 Besucher erlebt. Auch das Engagement von Dirigent Paolo Carignani, des Sängerensembles mit Pavel Cernoch an der Spitze sowie die Inszenierung von Olivier Tambosi hätten “dem Werk zum Leben verholfen, vielleicht sogar zum Weiterleben”, meinte Sobotka. Auf die Frage, ob es schon konkrete Projekte für eine Übernahme an andere Opernhäusern gebe, wich die Intendantin aus und deutete lediglich an, dass es Interesse und Anfragen gebe. “Aber es ist noch zu früh, über nähere Einzelheiten zu sprechen”, hielt sich Sobotka bedeckt.

(APA)

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