Vorarlberger zeigen massives Fehlverhalten im Kreuzungsbereich

Von VOL.AT/Sascha Schmidt
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Bei Stau den Kreuzungsbereich zu blockieren, kann ziemlich teuer werden. Bei Stau den Kreuzungsbereich zu blockieren, kann ziemlich teuer werden. - © VOL.AT (Archiv)
Schwarzach, Bregenz - Auch wenn der Tag der Deutschen Einheit dieses Jahr auf einen Mittwoch fällt, ist mit massiven Verkehrsbelastungen und Staus - besonders im Großraum Bregenz - zu rechnen.

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Dazu kommt, dass in manchen Kantonen der Schweiz, wie etwa im Kanton St. Gallen, die Herbstferien begonnen haben. Dies könnte das Verkehrschaos noch verschärfen.

Aber auch massives Fehlverhalten bei der Einfahrt in Kreuzungen belastet die Verkehrssituation in Vorarlbergs Ballungszentrum. Deswegen appelliert die Landespolizeidirektion an die Vernunft der einheimischen Verkehrsteilnehmer.

Auto stehen lassen

Die Polizei empfiehlt den Fahrzeuglenkern, nur ihre unbedingt notwendigen Fahrten zu machen und dabei nur das höherranginge Straßennetz, also die A14 zu nutzen. „Allgemein raten wir den Vorarlberger Pkw-Lenkern, ihre Fahrten auf das unumgängliche Maß einzuschränken, damit nicht auch noch die eigenen Fahrzeuge im Land die Straßen verstopfen“, so Meinrad Müller von der Verkehrsabteilung der Landespolizeidirektion Vorarlberg. Selbst will die Exekutive mit Beamten am Tag der Deutschen Einheit verstärkt Präsenz zeigen und versuchen, den Verkehr zu beeinflussen. „Das aber ist sehr schwierig, weil einfach so viele Fahrzeuge an diesem Tag durch Bregenz fahren und am Abend wieder die Rückreise antreten“, glaubt Müller.

Viele agieren "engstirnig"

Ein Problem, dass am Mittwoch wieder verstärkt auftreten wird, aber schon jetzt zum Alltag im Stadtverkehr gehört, ist, dass Autofahrer zu spät, nicht vorausschauend und teilweise auch noch bei Rot in Kreuzungsbereiche einfahren. Hier appelliert die Landespolizeidirektion eindringlich an alle Autolenker, die Straßenverkehrsregeln einzuhalten und mehr Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer zu nehmen. „Die Straßenverkehrsordnung ist hier eindeutig und besagt, dass man stehen bleiben muss, wenn es nicht mehr möglich ist, innerhalb der Grünphase den Kreuzungsbereich zu verlassen“, so Müller. Leider sieht der Beamte das Problem weniger bei den ausländischen Fahrzeuglenkern, sondern vielmehr bei den einheimischen Verkehrsteilnehmern. „In Vorarlberg agieren leider viele Fahrzeuglenker engstirnig und so kommt es - anders als zum Beispiel in Wien - zu deutlich mehr Verstößen“

Im Übrigen gilt es auch bei Zebrastreifen und Bahnübergängen vorausschauend zu fahren. Auch hier muss der Fahrzeuglenker darauf achten, dass es zu keiner Behinderung oder gar Gefährdungssituation kommt.

Bis zu 2.000 Euro Strafe

Da es immer wieder zum Fehlverhalten der Autolenker kommt, kontrolliert die Exekutive hier verstärkt. Das wird auch gerade umgesetzt und kann dann teuer werden. Die Mindeststrafe beträgt hier 30 Euro und kann schlimmstenfalls mit einer Anzeige und einer Höchststrafe von bis zu 2.000 Euro enden.

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