Spätgotischer „Maurachbund“

Von Gemeindereporter kuehmaier
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Bregenz. Am Sonntag konnten die Besucher des Gasthaus Maurachbund kulinarischen Genuss mit der Möglichkeit verbinden, einen Blick in die Geschichte diese historischen Gebäudes zu werfen.

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Die Maurachgasse, ehemals das „Maurach“, entstand als ältestes, einheitlich geplantes Vorstadtviertel außerhalb des ursprünglichen Stadtkerns, der sogenannten Alt- oder Oberstadt. Auf Veranlassung vom Grafen von Montfort wurde sie im späten 13. Jahrhundert erbaut, möglicherweise im Zuge eines wirtschaftlichen Aufschwungs.

Im 14. Jahrhundert wurde das Maurach ummauert und am Leutbühel mit einem Torbau erwehrt. Diese Befestigung ist bis ins 17. Jahrhundert nachweisbar.

Der Maurachbund, ein im Kern spätgotisches Haus, steht seit 1983 unter Denkmalschutz. Im Inneren findet sich ein getäfeltes Gastzimmer im Erdgeschoß, darüber die imposante ältere Stube mit gewölbter Holzbalkendecke und Bohlenwänden aus dem 16. Jahrhundert.

1987 fanden die Generalsanierung des ganzen Gebäudes und der Umbau zum Restaurant statt. Die Inneneinrichtung wurde 2006 bis auf die historischen Täfer und Decken grundlegend überarbeitet.

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