"Seestadt Bregenz" darf nicht das Aus für angrenzende Geschäfte bedeuten, sagt Michael Ritsch. - © VOL.AT/Simon Vonbank
Bregenz kommt nicht zur Ruhe: In einem VOL.AT-Bericht haben die Anrainer im Bereich des Projektes “Seestadt Bregenz” bereits ihre Existenz-Ängste bekundet. Nach Ansicht von Ritsch ist die Stadt dafür verantwortlich, dass entsprechende Maßnahmen gesetzt werden, damit kein einziges Bregenzer Unternehmen aufgrund des Bauprojektes “Seestadt Bregenz” in finanzielle Schwierigkeiten gerät oder schließen muss. Wirtschafts-Stadtrat Gerhard Schwärzler solle besser die Unternehmer in dieser Situation bestmöglich unterstützen, meint der SPÖ-Chef.
“Es ist mir durchaus bewusst, dass beispielsweise für die verschärfte Parkplatzsituation während der Bauphase eine Lösung gefunden werden muss. Aber man darf deshalb nicht den Kopf in den Sand stecken und sich vor dem Kommenden fürchten”, findet Ritsch.
In Bregenz wurden bereits erste Konzpte für das entstehende Parkplatzproblem mit der “Seestadt Bregenz” vorgestellt. Die in den letzten Tagen viel diskutierten Türme, die als Teil des Seequartiers am Bahnhof von Architekt Dietmar Eberle entworfen wurden, sieht SPÖ-Chef Ritsch als Chance für den gemeinnützigen Wohnbau: “An so einem Ort am See eine Hochgarage zu bauen, wäre eine Verschwendung von Ressourcen. Zudem sind bereits tausend unterirdische Parkplätze geplant.”
Bürgermeister Linhart hatte den beiden Hochhäusern bereits ein “Nein” erteilt. Der Masterplan für das Projekt sieht niedrigere Bauten vor, ein Parkhaus oder ein Gebäude mit Mischnutzung sind derzeit vorgesehen.
Das Projekt wird auch im VN-Bürgerforum (für Bregenz) bereits heiß diskutiert – hier können Sie sich amelden, die Beiträge lesen und mitdiskutieren.(MSU)
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