13. Oktober 2012 17:35; Akt.: 13.10.2012 17:35

Laufen für Straßenkinder

Direktor Markus Schwaigkofler, Hauptorganisatorin Sonja Freuis und Maria Vögel. Direktor Markus Schwaigkofler, Hauptorganisatorin Sonja Freuis und Maria Vögel. - © Walter Moosbrugger
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Walter MoosbruggerGemeindereporter

Rund 900 Mädchen und Burschen liefen für ein Straßenkinderprojekt in Nairobi.

Bereits zum sechsten Mal engagierten sich Schüler und Schülerinnen für mittellose Kinder in Kenia. Mittels eines Spendenbetrages durch einen Laufsponsor, den sich jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer im Vorfeld organisierte, erwarten die Veranstalter der Schulen Marienberg rund um Sonja Freuis nach der Endabrechnung einen namhaften Gesamtbetrag. Trotz widriger Wetterverhältnisse konnte dieses Jahr ein neuer Teilnehmerrekord erreicht werden. Beinahe 900 Burschen und Mädchen, vorwiegend aus den Schulen Marienberg und der Hauptschule Egg mit Unterstützung der SMS Wolfurt und MS Dornbirn-Markt, konnten zum Mitlaufen animiert werden. Auf Grund der Starterzahl wurden zwei Stundenläufe nacheinander durchgeführt. „Vielen Dank an alle“, so Sonja Freuis nach den beiden Läufen. „Ein weiteres Schuljahr für knapp 200 mittellose Kinder in der Grundschule Armani Primary School am Rande eines Slums von Nairobi ist somit garantiert.“ Livemusik von Wolfang Frank sorgte trotz Regenwetter für beste Unterhaltung im Casinostadion.

Hilfe für Slumkinder 

Ins Leben gerufen wurde das Straßenkinderprojekt in Nairobi von der gebürtigen Schwarzenbergerin Sr. Pacis Irene Vögel, die sich rund 40 Jahre vor Ort bis zu ihrem Tod vor knapp zwei Jahren für die Ärmsten der Armen einsetzte. Das von ihr mitbegründete Projekt wird in ihrem Sinne fortgesetzt. Mittlerweile konnte mit den Spendengeldern unter anderem ein Schulgebäude sowie das Waisenhaus „Star of Hope Childrens Home“ in Juja errichtet werden. Auch Unterrichtsmaterialien und die Lehrpersonen werden dank der großartigen Laufleistungen der Jugendlichen, deren Lehrerinnen und Lehrer sowie Freunden und Bekannten finanziert. „Ich bin regelmäßig selber vor Ort in Nairobi und in Juja und weiß das Spendengeld in besten Händen“, so Sonja Freuis. „Die Kinder sind unendlich dankbar für die Zuwendungen.“



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