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Generationen im Dialog auf Augenhöhe

Mit großem Interesse und Engagement beteiligten sich Jung und Alt beim Generationendialog vom Netzwerk Welt der Kinder.
Mit großem Interesse und Engagement beteiligten sich Jung und Alt beim Generationendialog vom Netzwerk Welt der Kinder. ©cth
Netzwerk Welt der Kinder lud zum Diskussionsabend ins Vorarlberg Museum.
Generationen im Dialog auf Augenhöhe

Bregenz/Dornbirn. „Gebt den Kindern das Kommando“, forderte schon Herbert Grönemeyer in seinem Hit „Kinder an die Macht“. Vergangenen Donnerstag demonstrierten Kinder und Jugendliche, wie interessiert und engagiert sie sich mit Themen wie Demokratie, soziale Gerechtigkeit oder Religion auseinandergesetzt haben. Im Rahmen des Impulscafés lud das Netzwerk Welt der Kinder ins Vorarlberg Museum zur Diskussion zwischen Jung und Alt. Die jugendlichen Teilnehmer hatten im Vorfeld das World Peace Game gemeistert und um Lösungen für Weltkrisen gerungen: Ökologische Themen, Migration, Budgetfragen. Eine Gruppe wollte kulturelle Fragen besser verstehen. Sie reisten ins Jüdische Museum nach Hohenems, in die Islamausstellung nach Melk und in die Demokratie-Werkstatt nach Wien. Eine große Reise unternahmen die „älteren“ jungen Leute. Als Jugendbotschafter der Caritas engagieren sie sich ganz konkret und waren dafür auch nach Äthiopien gereist.
 

Miteinander reden und zuhören

Am Diskussionsabend in Bregenz beteiligten sich schließlich knapp 80 Personen verschiedener Altersklassen am regen Austausch und auf der Suche nach Lösungen und Gedanken, die sich als Leitplanken für ein gutes Miteinander eignen. Als Einstieg bat Carmen Feuchtner vom Netzwerk Welt der Kinder die Jugendlichen auf die Bühne, um von ihren Erfahrungen zu berichten. Im Anschluss galt es dann sich an einem „Generationentisch“ zu platzieren, die sich mit verschiedenen Fragen der Jugendlichen beschäftigten. Neben Fragestellungen wie „Wie finden wir ein gutes Miteinander in einer Gesellschaft, die so vielfältig geworden ist? Warum ist Gleichberechtigung so wichtig? Wie gelingt es, dass Kinder aller sozialen Schichten und Gruppen mitreden?“, erwarteten die Teilnehmer auch ganz besondere Diskussionspartner. Mit Landesrätin Katharina Wiesflecker, Stadträtin Karin Fritz aus Bludenz, Stadträtin Veronika Marte aus Bregenz sowie Nationalratskandidatin Doris Ammann und Hubert Lötsch vom Pensionistenverband hatten sich gleich mehrere Politiker aus verschiedenen Parteien Zeit genommen, um gemeinsam auf Lösungssuche zu gehen. „Darüber haben wir uns besonders gefreut, da parallel dazu die Elefantenrunde in Rankweil debattierte“, so Carmen Feuchtner. Beim Generationendialog in Bregenz ging es auf jeden Fall nicht minder spannend zu und am Ende des Abends präsentierten die Jugendlichen zahlreiche konstruktive Vorschläge. Einige Kinder können sich in Zukunft sogar vorstellen, bei einem Kinderparlament in einer Gemeinde mitzumachen. Und damit wäre auch die Frage von Teilnehmerin Emily geklärt: „Wie kann man den Erwachsenen beibringen, dass nicht immer nur sie entscheiden oder zumindest auf die Meinung der jungen Leute hören?

 

 

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