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Das Leben genießen trotz Parkinson - Therapie hilft Lebensqualität zu verbessern

In Parkinson-Selbsthilfegruppen können sich Betroffene austauschen und in Bewegung bleiben
In Parkinson-Selbsthilfegruppen können sich Betroffene austauschen und in Bewegung bleiben ©aks gesundheit
Rund 20.000 Menschen leiden in Österreich an Parkinson, die eine der weltweit häufigsten neurologischen Erkrankungen darstellt. Der Welt-Parkinson-Tag wird jährlich am 11. April, dem Geburtstag von Sir James Parkinson, begangen. Eine Heilung gibt es nach wie vor nicht.

Durch eine individuelle Therapie, wie sie die Neurologische Reha der aks gesundheit anbietet, sind die Beschwerden von Parkinson gut behandelbar und hilft Betroffenen und Angehörigen, mit der Krankheit besser umzugehen.

Parkinson ist eine langsam fortschreitende, degenerative Erkrankung des Gehirns, die durch einen Mangel am Überträgerstoff Dopamin ausgelöst wird. Kernsymptome der Erkrankung sind Bewegungsarmut, Steifigkeit und Ruhezittern. Der Gang wird zunehmend kleinschrittiger und die Haltung vornübergebeugt. Wenn Bewegung nicht mehr automatisch funktioniert, wird die Handlungsfähigkeit beeinflusst und die Lebensqualität sinkt. Dadurch kommt es für die Betroffenen zu Einschränkungen im Alltag.

Derzeit keine Chance auf Heilung
Das frühzeitige Erkennen der Krankheit und die Behandlung mit entsprechenden Medikamenten helfen, die Symptome und Beschwerden zu lindern. Eine Heilung im engeren Sinne ist bisher nicht bekannt. Parkinson kann durch Medikamente gerade anfänglich gut behandelt werden. Durch die medikamentöse Behandlung wird versucht, den verloren gegangenen Botenstoff Dopamin im Gehirn zu ersetzen.

Frühe Therapie wichtig
Therapieangebote wie Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie helfen die Lebensqualität zu erhalten und Folgeschäden zu vermeiden. Das persönliche Ziel der Patientin, des Patienten steht im Zentrum. Die Selbständigkeit und die Teilhabe am sozialen Leben sollen erhalten werden. Die therapeutischen Schwerpunkte in der Parkinsontherapie sind  Bewegung, Koordination, Körperwahrnehmung, Gleichgewicht, Kraft, Ausdauer, eine kräftige Stimme, gut verständliches Sprechen und kognitives Training. Ergänzend dazu werden Strategien vermittelt, die das Einleiten vonBewegungen bei Bewegungsblockaden erleichtern.

Gruppentherapie – Kooperation mit der Parkinson-Selbsthilfegruppe
Die Neurologische Reha der aks gesundheit bietet neben der Einzeltherapie auch Gruppen speziell für Patientinnen und Patienten, die an Parkinson erkrankt sind, an. Die Gruppe trägt dazu bei, zu motivieren und die Ergebnisse aus der Einzeltherapie zu vertiefen. Gleichzeitig können sich die Betroffenen untereinander austauschen. Neben den therapeutischen Inhalten einer Gruppenstunde kommen auch Spaß und Freude an der Bewegung, beispielsweise beim Tanzen oder Ballspielen nicht zu kurz.

Die Parkinsongruppen finden im Oberland und Unterland im Frühling und im Herbst statt. Die Gruppen im Unterland werden in Zusammenarbeit mit der Parkinson-Selbsthilfegruppe angeboten.

Parkinson-Angehörige
Besonders wichtig ist zudem die Einbeziehung der Angehörigen, denn wie bei vielen anderen chronischen Erkrankungen liegt auch hier die Pflege und Betreuung der Erkrankten fast immer bei den Angehörigen. Deshalb bietet die Neurologische Reha der aks gesundheit Gruppen für pflegende und betreuende Angehörige an.

Der Weg zur aks gesundheit
Betroffene können über Zuweisung durch einen Arzt / eine Ärztin (Reha Schein) die Angebote der aks gesundheit in Anspruch nehmen. Pro Therapie-Einheit wird ein Selbstbehalt von 8 Euro verrechnet und maximal 80 Euro im Monat. Die Angehörigen-Angebote können ohne Zuweisung besucht werden.

Factbox Parkinson

Woher kommt der Name?
James Earl Parkinson hat schon 1817 dieser Erkrankung ihren Namen gegeben. Sie wird im Volksmund gelegentlich auch „Schüttellähmung“ genannt, was nicht ganz korrekt ist, da bei dieser Erkrankung keine echte Lähmung auftritt.

Wie entsteht Parkinson?
Ein chemischer Überträgerstoff zwischen den Gehirnzellen, das so genannte Dopamin, geht in bestimmten Gehirnarealen verloren, nachfolgend kommt es immer mehr zu einem Funktionsverlust bestimmter Gehirnzentren, so dass die Fachleute auch von einer degenerativen Gehirnerkrankung sprechen.

Welche Symptome treten auf?
Es gibt Haupt- und Zusatzsymptome, die aber nicht immer alle vorhanden sein müssen. Im Vordergrund stehen meist die Bewegungsverlangsamung und das Gliederzittern (vor allem im Bereich der Hände, wobei aber nicht jedes Händezittern auch automatisch Parkinson bedeutet). Weitere Hauptsymptome sind Gleichgewichtsstörungen mit oft typischer Veränderung des Gangbildes und Sturzneigung und Bewegungsblockaden.

Welche Zusatzsymptome gibt es?
Es gibt eine ganze Reihe von möglichen Zusatzsymptomen, die oft zunächst unspezifisch erscheinen, z.B. eine sonst nicht erklärbare Riechstörung oder schon im Frühstadium Gliederschmerzen, welche dann gerne auch mit „rheumatischen Beschwerden“ verwechselt werden. Möglich sind auch erhöhter Speichelfluss, eine leise Stimme und undeutliches Sprechen, Neigung zu Schweißausbrüchen und Verstopfung, schließlich auch depressive Verstimmungen und Schlafstörungen mit Waden- und Fußkrämpfen.

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