Manfred Nowak
1986 wird er Direktor des Instituts für Menschenrechte an der Universität Utrecht und Mitglied der UN-Menschenrechtskommission. 2004 ernannte ihn die UN-Menschenrechtskommission schließlich zum Sonderberichterstatter über Folter. Diese Funktion führt ihn in den folgenden sechs Jahren auf Missionen in 18 Länder u.a. China, Jordanien, Äquatorialguinea oder Kasachstan. Seine Erfahrungen verarbeitete er in seinem jüngst erschienenen Buch.
In China fand er geheime Folterkeller, und in Bosnien sammelte er Beweise für ethnische Säuberungen. Manfred Nowak legt den Finger auf Wunden, von denen Regierungen nichts wissen wollen. Als Professor für Menschenrechte, als UN-Diplomat, als Jäger der Wahrheit – in den hintersten Winkeln der Welt, wo er sich stets zu Wort meldet, wenn er die Menschenrechte in Gefahr sieht.
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