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Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 2) – Trailer und Kritik zum Film

Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 2) – Trailer und Kritik zum Film
von Nina Tatschl - Die Twilight-Saga geht in die finale Runde. Im letzten Teil dreht sich alles darum, Renesmee, die Tochter von Bella und Edward, zu schützen. Dafür sind die Cullens sogar bereit, gegen den Volturi-Clan in den Krieg zu ziehen.

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Im Finale der Twilight-Saga, Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 2), wird Bella endlich ein Vampir. Sie muss sich an ihr neues Leben sowie ihre Kräfte erst einmal gewöhnen und relativ schnell ihren ersten Kampf stellen. Kurz nach der Geburt ihrer Tochter wird sie mit Problemen konfrontiert, die Bella dazu zwingen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 2): Die Story

Bella (Kristen Stewart) wäre bei der Geburt ihres Babys beinahe gestorben und wurde daher von Edward (Robert Pattinson) endlich in einen Vampir verwandelt. An das Leben als Blutsauger gewöhnt sie sich schneller als von allen erwartet. Das ist auch notwendig, da mit der Geburt von Renesmee (Mackenzie Foy) eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt wird, die nicht nur von Bella und Edward vollen Einsatz verlangt. An ihrer Seite stellt sich auch Jacob (Taylor Lautner), der auf Renesmee “geprägt” wurde und eine lebenslange Verbindung zu ihr geschlossen hat, mit den Werwölfen den Problemen. Der Volturi-Clan fordert nämlich den Tod des ungewöhnlichen Kindes und dies gilt es zu verhindern.

Als die Cullens von diesem Plan erfahren, rufen sie ihre engsten Freunde zusammen, um sich gegen den unerwünschten Besuch zu formatieren. In einer schicksalsträchtigen Schlacht entscheidet sich die Zukunft von Renesmee, den Cullens sowie all ihren Verbündeten und es stellt sich die Frage, ob sie genug Kräfte besitzen, um sich den Volturis zu stellen und sie besiegen zu können.

Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 2): Kritik

Vier Bücher, fünf Filme: Die Twilight-Saga ging den Weg vieler Buchvorlagen (Harry Potter, The Hunger Games…) und versuchte maximalen Gewinn aus der Vorlage und vor allem dem letzten Teil der Reihe zu erzielen. Dem Wunsch der Autorin, Stephenie Meyer, den letzten Teil im Kino auf zwei Filme aufzuspalten, da eine Vielzahl von neuen Charakteren und Handlungen auftauchen, wurde stattgegeben. Die Drehbuchadaption von Melissa Rosenbergs unternimmt dabei den letzten Versuch einer runden Umsetzung. Leider gelingt das kaum. Die Dialoge sind schwächer im Vergleich zu denen in den Vorgängern. Auch wer auf viel Handlung hofft, wird enttäuscht. Viel mehr liegt der Fokus in Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 2) auf Warten.

Bellas neuem Vampir Dasein wird überraschend wenig Beachtung geschenkt.  Nach zwei, drei kleineren und vor allem kurzen Konflikten mit der, für sie neuen, Lust auf Blut, hat sie erstaunlich schnell alles im Griff.  Auch die neuen Charaktere (einer der Gründe, den letzten Teil in zwei Filme zu teilen) werden nur gestreift, einzelne Vampire erhalten nicht einmal Sprechrollen und verharren im Hintergrund. Auch Edward und Jacob verlieren an Bedeutung und werden zu Randfiguren. Beide Männer finden kaum noch Platz im Film. Die Elternrolle gestaltet sich als etwas schwierig: Während man Robert Pattinson den liebevollen Vater abnimmt, wirkt Kristen Stewart als kämpfende Mutter zu unterkühlt.

Im letzten Teil der Twilight-Saga geht es außerdem ziemlich brutal zu (wenn man sich vor Augen führt, wie alt das Zielpublikum ist). Regisseur Bill Condon hat die Brutalität noch einmal gesteigert. Es rollen Köpfe und es brennen Körper. Ob das kindergerecht ist, bleibt fragwürdig. Zwar ist der Großteil des Publikums mittlerweile selbst erwachsen und kennt durch die Buchvorlage die Handlung des letzten Teils, trotzdem ist der Film, vor allem im Vergleich zu den Vorgängern, ziemlich hart.

Der wohl größte Kritikpunkt und Störfaktor sind die Animationen. Sie wirken zum Teil missglückt. Vor allem die Entscheidung, kein echtes Baby für Renesmee zu verwenden, sondern das Kind ganz und gar zu animieren, ist nicht nachvollziehbar. Zwar waren auch die Animationen in den Vorgängern nicht grandios, weshalb die Erwartungshaltungen diesbezüglich beim Publikum wohl nicht so groß sein dürften, aber mit einer derart schlechte Darbietung hätte man dann doch nicht gerechnet.

Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 2): Fazit

Die solide Kameraführung und das gelungene Make-Up ist bei dem letzten Teil der Twilight-Filme positiv hervorzuheben. Es gibt kaum Szenen, in welchem bei Bella und Co. die Frisur nicht sitzt. Richtigen Fans wird dann noch einmal in den letzten zehn Minuten das Herz aufgehen, wenn jeder Charakter und die besonderen Momente von Bella und Edward gezeigt werden.

116 Minuten können lang sein, das wird vor allem jenem Teil im Publikum auffallen, der sich etwas mehr von der Umsetzung erwartet hat. Breaking Dawn – Bis (s) zum Ende der Nacht (Teil 2) ist mit Sicherheit nicht der beste Twilight-Film, Regisseur Bill Condon schafft es aber mit viel Dramatik und Romantik, noch einmal alles in einen Film zu packen, was die Buchvorlage hergibt. Die Fans werden von der einen oder anderen Szene bestimmt ergriffen und begeistert sein.

Schon beim ersten Teil von Breaking Dawn wurde die Brutalität kritisiert. Regisseur Bill Condon hat das noch einmal gesteigert. Es rollen Köpfe und es brennen Körper. Ob das Kindergerecht ist, bleibt fragwürdig. Zwar ist der Großteil des Publikums mittlerweile selbst erwachsen und kennt durch die Buchvorlage, die Handlung des letzten Teils, trotzdem ist der Film, vor allem im Vergleich zu den Vorgängern, ziemlich hart.


(NTA)

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