Bludenz: Kronenhaus-Bau wird "teurer als geplant"

Von VN/Tony Walser
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Gilt als derzeit größte innerstädtische Baustelle: der Neubau des Kronenhauses in Bludenz. Gilt als derzeit größte innerstädtische Baustelle: der Neubau des Kronenhauses in Bludenz. - © VOL.AT/Bernd Hofmeister
Bludenz - Risse und Schäden an umliegenden Gebäuden: Bludenzer Kronenhaus-Bau verschlingt mehr Geld als geplant.

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Wie hoch die Mehrkosten des Neubaues im Herzen der Altstadt Bludenz schlussendlich zu beziffern sein werden, steht laut Spar-Projektleiter Hans Triessnig (noch) nicht fest. „Es kommt aber bestimmt zu einer Kostensteigerung. Nachweislich auf den Bau zurückführende Schäden an umliegenden Gebäuden werden von uns übernommen.“ Was die Baustelle selbst anbelangt, so liege man im Zeitplan und hoffe nach wie vor darauf, das von der SES (European Shopping Center), einem Tochterunternehmen der Spar-Gruppe, geplante Einkaufszentrum im Dezember eröffnen zu können. SES investiert in den Bau samt Tiefgarage neun Millionen Euro.

"Einsturzgefahr bestand nicht"

Zur Erinnerung: Die nach dem Aushub der Baugrube an umliegenden Häusern entstandenen Risse hatten im Februar dieses Jahres für Aufsehen und Aufregung und Anrainern gesorgt (die VN berichteten). Mitarbeiter der ausführenden Firma Jägerbau mussten jedenfalls zu Stabilisierungsmaßnahmen greifen und Wände historischer Gebäude abstützen. Und Mitarbeiter des Vermessungsbüros Bolter + Schösser überwachten die Baustelle drei Mal pro Woche im Hinblick auf etwaige Absenkungen. Jetzt, nachdem der Bau Form angenommen hat, sind die Vermesser abgerückt. „Instabilität oder Einsturzgefahr hat zu keiner Zeit bestanden“, versichert Hannes Bitsch­nau als Bausach­verständiger auf Anfrage der VN. Die Anrainergebäude seien „prophylaktisch mit Messungen überwacht worden“, sagt Bitsch­nau, der in nächster Zeit alle entstandenen Sachschäden aufnehmen wird.

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