Israel enterte Aktivisten-Schiff "Estelle"

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Erneut ist ein Versuch pro-palästinensischer Aktivisten gescheitert, die von Israel vor dem Gazastreifen verhängte Seeblockade zu durchbrechen. Kurz bevor das unter finnischer Flagge fahrende Segelschiff "Estelle" sein Ziel erreichte, wurde es von der Marine gestoppt. Die 29 Aktivisten an Bord leisteten laut Marine keinen Widerstand, als Soldaten den Dreimaster 50 km vor der Küste Gazas enterten.

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Die "Estelle" nahm nach der Übernahme durch die Israelis Kurs auf den knapp 100 Kilometer entfernten israelischen Hafen Ashdod. Dort erwartete die Polizei die Aktivisten aus Finnland, Schweden, Norwegen, Kanada, Spanien, Italien, Griechenland und Israel, darunter auch fünf Parlamentarier.

Der jüdische Linguist und Philosoph aus den USA, Noam Chomsky, bezeichnete Israels Blockade als ungerecht. "Das Abfangen des Schiffes zeigt, dass die israelischen Besatzer die Blockade des Gazastreifens aufrechterhalten und die Ungerechtigkeiten gegenüber dem palästinensischen Volk fortsetzen wollen", sagte der 83-Jährige in Gaza-Stadt. Dort nahm der langjährige Kritiker der US-Außenpolitik und der israelischen Regierung an einer Konferenz teil.

Mehr als 80 Prozent der 1,6 Millionen Bewohner des verarmten Gazastreifens sind inzwischen auf internationale Hilfen vor allem der Vereinten Nationen angewiesen. Die Ladung der 1922 in Emden gebauten "Estelle" besteht nach Angaben der Organisatoren unter anderem aus Baumaterial und humanitärer Fracht.

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