13. Juli 2012 14:59; Akt.: 13.07.2012 14:59

BK mahnt zur Vorsicht vor Betrügern

Besonders in der Urlaubszeit sind Telefon- oder Internetbetrüger unterwegs. Besonders in der Urlaubszeit sind Telefon- oder Internetbetrüger unterwegs. - © BilderBox
Schwarzach – Ob im Internet oder am Telefon, Betrüger nutzen die Anonymität und bauen auf die bedingungslose Hilfsbereitschaft und Leichtgläubigkeit der Leute. Besonders in der Urlaubszeit sind diese Kriminellen sehr aktiv.

alt Korrekturen melden

Immer wieder wird versucht gerade ältere Personen über Telefon zu überzeugen, ein hilfebedürftiger Verwandter zu sein, der dringend eine große Geldsumme benötigt („Enkel-Neffen-Trick“). Über einen Mittelsmann, der sich als „ein Freund“ ausgibt, wird die Übergabe dann abgewickelt – in manchen Fällen erfolgreich. Vorsicht ist also angesagt. Ältere Menschen erreichen diese Präventionstipps oft nur schwer – hier sind Freunde und Verwandte gefragt sie zu informieren und achtsam zu sein.

Vorsicht vor Hilfe-Emails

Eine schon seit längerem grassierende Betrugsmasche ist zum Beispiel die falsche „Hilfe- Email“ aus dem Ausland: Hier werden Mail-Accounts gehackt – meist von den großen und gängigen Anbietern – und dann an alle Kontakte des geknackten Accounts Nachrichten verschickt. Der Inhalt: Man ist irgendwo im Ausland, es ist etwas passiert und man braucht deshalb dringend Geld – oft mehrere Tausend Euro. Die Empfehlung: ignorieren und  die Person kontaktieren, die vermeintliche Hilfe braucht und nachfragen, was los ist.

Wichtig ist es dabei, die betroffene Person persönlich (z.B. telefonisch) zu erreichen.

In Vorarlberg sind einige solcher Versuche gemeldet worden, in fünf Fällen wurde sogar bezahlt, meist über internationale Geldtransferdienste.

Auffallend ist, dass die Email-Konversationen oft in Englisch geführt werden, obwohl die angeblich hilfebedürftige Person eigentlich Deutsch spricht. Das sollte jedenfalls ein Warnsignal sein.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des BK. Verdächtige Fälle können Sie bei jeder Polizeiinspektion und bei der Internetmeldestelle bekannt geben.

(VOL.AT/Polizei)



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